Archiv der Kategorie: Webentwicklung

Firebug – Web-Debugging im Firefox

Bereits im April hab ich in meinem Artikel über den Firefox auf die Extension Firebug hingewiesen. Damals noch in Version 0.4 exklusiv für OS X, gibt es die Extension jetzt in Version 1.0 Beta auch für Windows und Linux – und sie ist unglaublich gut geworden!

firebug-icon.jpg

Ein Klick auf das Icon in der Firefox-Fußleiste blendet ein Fenster ein, in dem der Quellcode der aktuell im Browser befindlichen Seite inspiziert und korrigiert werden kann. Und dies funktioniert für HTML, CSS und Javascript und sogar für serverseitig nachgeladene AJAX-Elemente.

firebug-screen.jpg

Die vollständige Funktionsübersicht – und es sind derer viele – finden sich auf der Entwickler-Website. Einen Screencast für den Einstieg hat Jesse Newland erstellt (gefunden beim Screencasting Weblog) .

Systemvoraussetzungen: 10.4, Firefox
Download: Firebug 1.0 beta
Lizenz: Freeware, OpenSource (Spenden erwünscht)

Smultron – Ersatz für Textwrangler?

Einen Texteditor wechselt man nicht mal so eben zwischendurch – viel zu lang hat man sich an die vielen Kurzbefehle und Besonderheiten gewöhnt. Textwrangler war schließlich die erste Freeware, die ich hier vorgestellt habe.

Eine Zuschrift von „dubmartin“ hat meine Aufmerksamkeit aber nochmal auf Smultron gelenkt – und eine Woche lang hab ich das Programm mit dem Erdbeer-Icon nun im Einsatz und kann sagen: bis jetzt steht es unentschieden…
smultron_icon.pngwrangler_icon.png

Beide Editoren bieten die üblichen Funktionen wie Syntaxhilighting, Projektverwaltung, Suchfunktionen (auch RegEx) usw. – die Unterschiede liegen im Detail. Hier also die wichtigsten Vorzüge der beiden Kandidaten in der Kurz-Zusammenfassung.

Smultron

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Auf den ersten Blick kommt Smultron im moderneren Design daher (wenn auch mit gewöhnungsbedürftigen Funktions-Icons). Folgende Features hat er dem Textwrangler voraus:

  • deutsch lokalisiertes Interface
  • Tabs für mehrere Dokumente
  • Verwaltung von Code-Schnipseln
  • Befehl „Tag schließen“ (sehr praktisch)
  • alle Befehle sind mit logisch strukturierten Kurzbefehlen versehen

Textwrangler

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Die Funktionsmenüs des Textwrangler wirken nicht nur voller – sie sind es auch. Der Editor bietet mehr Funktionen aber leider sind die Menüs nach meinen Eindruck nicht besonders übersichtlich angeordnet. Im Grunddesign (bei mir mit UNO aufgemotzt) wirkt der Wrangler etwas hausbacken.

Dafür bietet er einige Funktionen, die Smultron schmerzlich vermissen lässt:

  • Diff-Funktion zum Vergleichen von zwei Dokumenten
  • Funktion „Zeilen sortieren“
  • Direkter FTP- / SFTP-Zugriff (bei Smultron via FTP-Clients wie z.B. Cyberduck ebenfalls möglich)
  • Erweiterbarkeit durch Verwendung von BBEdit-Plugins
  • Besseres Syntax-Highlighting bei CSS-Dateien (Attribute und Werte in verschiedenen Farben)
  • Kurzbefehle für Auswahlfelder und Buttons in Dialogboxen

Bei beiden Kandidaten kann man kleinere Mängel durch Hilfssoftware ausgleichen. So bekomme ich die Zeilensortierung im Smultron über das WordService-Plugin integriert. Die fehlenden Tastaturbefehle im Textwrangler (z.B. für „Sort Lines…“) baue ich mir einfach über das Kontrollfeld „Tastatur“ nach. Dadurch werden die Unterschiede noch geringer. Kurzum: eine echte Empfehlung kann ich nicht aussprechen. Letztlich bleibt es Geschmackssache…

Downloads: Smultron 2.1.5, Textwrangler 2.1.3

Pixelstick – Screens elegant vermessen

So genannte Screenruler zum Ausmessen von Screens gibt es einige. PixelStick ist ein besonders elegantes Tool.

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Nach dem Start legen sich ein Koordinatenkreuz und Radien über jede beliebige Anwendung. Die beiden Messpunkte lassen sich per Maus auf die Endpunkte des zu vermessenden Bereichs legen und im Infofenster erscheinen alle Messdaten. Das klingt nicht spektakulär, bringt aber durch das zugehörige Achsenkreuz mehr Informationen über Positionierung und Proportionen an den Tag.

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Ein sehr praktisches Tool für proportionsbewusste Webdesigner.

Systemvoraussetzungen: 10.2.8
Download: PixelStick 1.1
Lizenz: Freeware

(gefunden bei Apfel + Z )

Der Switch zum Mac – kostenlose Software-Ausstattung für Umsteiger

Na, wenn das kein erfreulicher Anlass ist… Noch diese Woche wird ein weiterer meiner Kollegen (ein Anwendungsentwickler!) – auf den Mac umsteigen. Die Gelegenheit, ihn und andere Switcher mit den ultimativen Freeware-Paketen zu begrüßen.

Das Internet-Paket: Browser, Mails, RSS und Messaging

So schön Safari und Apple Mail auch sein mögen, wenn es um einen standardkonformen Browser und einen tauglichen IMAP-Mail-Client geht, laden wir uns erstmal dies herunter:

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  • Firefox – da fällt der Umstieg von Windows leicht [Review]
  • Thunderbird – nicht so schick wie Apple Mail, aber besser für IMAP-Mail
  • Vienna – der OpenSource-Newsreader für RSS zwischendurch [Review]
  • Skype – schon fast ein Standard, wenn es um Messaging und Telefonie geht

Security-Paket: Backup, Antivirus und Verschlüsselung

Über den Sinn von Antiviren-Maßnahmen auf dem Mac kann man ja noch streiten, über die Themen Backup und Verschlüsselung sicher nicht.

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  • arRsync – regelmäßig angewandt wirkt sich diese Backup-Software sehr nervenberuhigend aus [Review]
  • ClamXav – wir wollen doch unsere Windows-Kollegen nicht verseuchen? Also auch ein Virenschutz für das MacBook [Review]
  • Mac GPG – Voraussetzung für die Mailverschlüsselung
  • Enigmail-Extension für Thunderbird – hiermit verschlüsselt der Thunderbird

Webentwicklungs-Paket: Editor und Browser-Extensions

Angeblich nicht die Domäne des Mac – sieht man ihn doch immer noch eher bei den so genannten Kreativen – bietet sich gerade hier eine erfreuliche Vielfalt an kostenloser Software.

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Produktivitäts-Paket: Launcher, GTD usw.

OS X und der Finder sind um Meilen besser als der Windows-Explorer und Konsorten – aber auch diesen Bereich kann man noch verbessern

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  • Quicksilver – der Turbo-Launcher. Nicht fragen – einfach installieren (hier erklärt vom GTD-Guru Merlin Mann) [Review]
  • Journler – für die täglichen Notizen, Todos und Gedankenblitze [Review]
  • Update 13.05.2007: iGTD – intelligente GTD-Software [Review]
  • Witch -Fenster wechseln wie unter Windows (es war ja nicht alles schlecht…) [Review]
  • Imagewell – für Screenshots, kleine Bildbearbeitung und FTP-Versand [Review]
  • SnapNDrag – für viele, flinke Screenshots [Review]

Das Office-Paket (Update: 23.10.2008)

Ja, hier klafft eine keine Lücke mehr. Einem, der gerade aus der Windows-Umgebung entflohen ist, kann ich wohl kaum das MS Office-Paket empfehlen. Ist ja auch nicht gerade Freeware… OpenOffice für den Mac benötigt X11 – nicht gerade das, was man auf dem benutzerfreundlichsten System haben möchte. OpenOffice gibt es seit Version in einer einigermaßen stabilen nativen Mac-Version. Da bleibt aktuell nur Und dann gibt es noch  NeoOffice. Java-basiert und nicht wirklich mac-like. Aber es funktioniert und eine Aqua-Variante ist auch angekündigt.

  • Update 23.10.2008: OpenOffice – seit Version 3 eine native Office-Alternative [Review]
  • NeoOffice – Office-Alternative mit Einschränkungen
  • Freemind – der plattformübergreifende Mindmapper [Review]
  • Update 13.05.2007: Bean – schlanke OpenSource-Textverarbeitung [Review]

Damit ist der Mac bereit für die meisten Alltagsaufgaben. Alles, was Spaß macht oder von der Arbeit abhält, wird ohnehin schon mitgeliefert und viele weitere Freeware-Programme zu iTunes und Co. finden sich hier.

iSwiff – mit Flash spielen oder arbeiten?

Eigentlich ist das kleine Programm iSwiff ja dafür gedacht, Online-Flashgames herunterzuladen um sie offline spielen zu können.

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Im Arbeitsalltag bei der Webentwicklung lässt es sich allerdings ganz wunderbar dazu verwenden, die aus der Grafik kommenden Flash-Filme zu testen, ohne dafür den Flashplayer von Macromedia zu benötigen. Dabei greift es auf das Flash-Plugin des Browsers zurück.

Einen Präsentationsmodus – der Film bleibt im Originalmaßstab, der Rest des Screens wird schwarz maskiert – gibt es auch dazu.

Download: iSwiff 1.2.2

(iSwiff bei i use this )