Archiv der Kategorie: System Utilities

NTFS-3G – Windows-Dateisystem am Mac

ntfs-3g-logo

Ein Kommentar von Thorsten hat mich auf diese ebenso simple wie sinnvolle Systemerweiterung gebracht. NTFS-3G ist eine Treiber, der OS X um die Fähigkeit erweitert, Windows-NTFS-Platten zu lesen und zu schreiben.

NTFS-3G_prefpane

Nach der Installation, die übrigens auch MacFuse beinhaltet, kann man nicht nur Festplatten im Windows-Dateisystem NTFS vollständig nutzen, man kann sogar selbst NTFS-Volumes anlegen.

ntfs_disk_utility

Dies alles funktioniert so simpel und selbstverständlich, dass man sich ernsthaft fragt, warum OS X das nicht gleich von Haus aus beherrscht.

Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.4
Download: NTFS-3G für Mac OS X 2009.4.4
Lizenz:

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Spaces oder Isolator – Wege durch den Fenster-Dschungel

Zwei Ansätze kenne ich, im alltäglichen Wildwuchs der geöffneten Fenster den Durchblick zu behalten. Der eine, nämlich das Einrichten mehrerer, so genannter virtueller Desktops, ist mit der Systemerweiterung Spaces seit Leopard im Betriebssystem integriert. Ein Prinzip, das unsere Linux-Freunde schon lange kennen: der Desktop wird durch mehrere hintereinander (oder nebeneinander) liegende, weitere Desktops vergrößert.

Wenn man dann in „Spaces“ die Zuordnung seiner Programme zu bestimmten Spaces festlegt, kann man eine schöne Logik herstellen: da liegt dann der HTML-Editor und der FTP-Client auf einem Desktop, die Office-Anwendungen auf einem anderen, usw… Wer mit Apfel+Tab von einem Programm zum nächsten wechselt, bekommt immer die dazu passenden Programme aktiviert und der Übergang von einem Space zum nächsten wird schick animiert. (Eine lebendige Diskussion, wie man sich Spaces optimal einrichtet, hat sich bei apfelquak entwickelt)

Andere Programme verfolgen den Weg, alle überflüssigen Fenster auszublenden. Dies soll der Konzentration auf eine Anwendung dienen.

Von den verschiedenen Kandidaten gefällt mir Isolator am besten. Es integriert sich mit einem Icon in der Menüzeile und steht mit einem systemweiten Tastaturbefehl (Apfel-Shift-I) jederzeit zur Verfügung.

Dabei habe ich mir Isolator nicht mit der Standard-Schwarzmaske eingerichtet, sondern das gleiche Blau wie bei meinen Standard-Desktophintergrund verwendet. Der Effekt ist verblüffend: nicht nur alle störenden Fenster verschwinden, sondern scheinbar auch der gesamte Inhalt des Desktops (natürlich auch über zwei Monitore hinweg), ohne dass dabei alles in nächtlicher Schwärze versinkt. Sehr angenehm.

Systemvoraussetzungen: Spaces: OS X 10.5, Isolator: OS X 10.4
Download: (Spaces ist Bestandteil von OS X 10.5), Isolator 3.0
Lizenz: Isolator: Donationware

Eine Alternative zu Spaces für Tiger-User ist VirtueDesktops.

iStat – Monitoring in drei Geschmacksrichtungen

iSlayer macht keine halben Sachen: das Monitoring-Tool iStat überwacht nicht nur jede erdenkliche Rechnerfunktion und stellt sie in schön gestalteten Diagrammen dar, das praktische Werkzeug gibt es auch gleich in drei Varianten.

Als eigenständiges Programm nennt es sich iStat, als Widget iStat pro und als Menüleisten-Programm iStat menus.

Und letzteres hat es mit ganz besonders angetan. Es platziert diskrete Icons in der Menüleiste, die z.B. Auskunft über die Prozessor- und Speicherauslastung, diverse Temperaturen und Lüftergeschwindigkeit geben.

Diese Menüs sind vielfältig konfigurierbar und dabei nicht nur sehr hilfreich – wenn z.B. irgendein Speicherfresser den Rechner lahmlegt – sie sind trotz Ihres profanen Zwecks sehr schick gestaltet.

Über diese Monitoringfunktionen hinaus bietet das Programm (und das unterscheidet es von seiner Widget- und Vollversion) auch Alternativen für systemeigene Menüleisteneinträge wie Datum, Uhrzeit und Bluetooth.

Kurzum: meine ohnehin schon gern genutzte Menüleiste hat ein paar neue Highlights dazu gewonnen.

Systemvoraussetzungen: OS X 10.4
Download: iStat menus 1.2
Lizenz: Donationware

AppCleaner – Programme restlos löschen (Pt. 2)

Das vollständige Löschen von Programmen scheint ein interessantes Thema zu sein. Zumindest gehört mein Beitrag zum (inzwischen verschollenen) Tool uApp immer noch zu den meistgelesenen.

Mit AppCleaner von Free Mac Soft gibt es nun aber eine noch bessere Alternative. Grundsätzlich tut es dasselbe wie uApp, listet allerdings zusätzlich alle vorhandenen Programme, Widgets, Kontrollfelder usw. auf, sodass man sie mittels Mausklick zur Löschung markieren kann.

Ein Klick auf das Lupen-Icon und schon bekommt man alle als löschwürdig erkannten Dateien aufgelistet.

Kurzum: die Bedienung ist simpel – die Animation zwischen den einzelnen Schritten bis hin zum Löschen ist allerdings derart schick, dass man in Gefahr gerät aus lauter Spaß mehr zu löschen als eigentlich erforderlich wäre… ;)

Systemvoraussetzungen: OS X 10.4
Download: AppCleaner 1.0.3
Linzenz: Freeware

AppFresh – die Software-Software

Appfresh aus dem Hause metaquark ist eigentlich eine Meta-Software, genau genommen eine Software zur Verwaltung und Aktualisierung der installierten Software.

Brauch ich das wirklich? Nun ja, durch die vielen kleinen Freeware-Tests haben sich doch einige Programme angesammelt – und da erfüllt Appfresh gleich zwei Funktionen: mit einem Mausklick bekomme ich eine schöne Inventurliste – und aus den Informationen, die sich das Programm bei iusethis holt, erfahre ich gleich, ob es eine neue Version gibt. Auf Wunsch kann ich diese dann gleich herunterladen. Und die Anzeige, welches Programm ich wann zuletzt benutzt habe, zeigt mir auch gleich ein paar Lösch-Kandidaten…

Das Ganze präsentiert sich in einem schicken Interface und bietet noch einige weitere Features, die der geneigte Leser einfach selbst ausprobieren möge.

Systemvoraussetzungen: OS X 10.4
Download: AppFresh Preview 0.5