Archiv der Kategorie: imaging

Xee – die bessere „Vorschau“?

Dag Ågren hat mit Xee einen Bildbetrachter geschaffen, der dem Apple-eigenen „Vorschau“-Programm noch ein paar Features voraus hat, ohne dadurch an Einfachheit oder Geschwindigkeit einzubüßen.

Xee kann nicht nur unglaublich viele Dateiformate darstellen, mit wenigen Klicks kann man die Bilder auch umbenennen, verlustfrei drehen oder ausschneiden, die EXIF-Daten einsehen und vieles mehr. Und zusammen mit der Software „The Unarchiver“ vom gleichen Entwickler kann man auch Bilder in ZIP-Archiven durchbrowsen, ohne diese extrahieren zu müssen. Sehr praktisch ist auch die Fußzeile, die alle wesentlichen Bildinformationen wie Größe, Format, Farbtiefe etc. anzeigt.

Vielen Dank an Michael für diesen Tipp!

Systemvoraussetzungen: OS X 10.4
Download: Xee 2.0
Lizenz: OpenSource

MacOSaiX – Mosaikbilder automatisch erstellen

Eigentlich sind sie ja schon längst aus der Mode: die großformatigen Bilder, die bei näherem Hinsehen aus lauter kleinen Fotos zusammengesetzt sind.

Da es aber einfach Spaß macht, der Software MacOSaiX beim Zusammenbasteln zuzuschauen, hier also mal ein Software-Tipp ohne allzu großen praktischen Nutzen.

Es geht wirklich ganz einfach: man wähle ein (nicht zu kleinteiliges) Bild, lege die Aufteilung fest, wähle die Quelle des zu verbauenden Bildmaterials – und schon baut sich langsam aber sicher ein Mosaik des gewünschten Motivs zusammen.

Dabei geht das Programm irgendwie menschlich vor: sobald es ein einigermaßen geeignetes Mosaikteilchen gefunden hat, wird dieses eingesetzt. Sollte beim weiteren Durchforsten des Bildbestands ein besseres gefunden werden, wird einfach das zuerst gewählte ersetzt.

Als Ausgangsmaterial kann man ein lokales Verzeichnis, einen Google-Suchbegriff oder zufällig erzeugte farbige Buchstaben und Symbole wählen. Leider gibt es (noch?) keinen Zugriff auf Flickr.

Systemvoraussetzungen: OS X 10.2
Download: MacOSaiX 1.0.1
Lizenz: Freeware

Footagehead – Bilderbrowser mit Extras

Bilderbrowser gibt es viele – Footagehead von Axel Andersson hat aber ein paar feine Extras, die eine kurze Erwähnung verdienen.

Footagehead Icon

Außer der üblichen Blätterfunktion für Verzeichnisse bietet das kleine Programm noch folgende weitere Optionen zum Bilderdurchstöbern:

  • Spotlight-Suchergebnisse können betrachtet werden
  • Beim Aufruf von Website-Adressen werden alle auf dieser Seite verwendeten Bilddateien aufgelistet
  • Flickr-Photostreams im RSS-Format können durchbrowst werden
  • Beim Blättern durch Verzeichnisse gelangt man auch in Programm-Pakete und bekommt alle dort verwendeten Grafik-Dateien angezeigt

Footagehead Screen

Systemvoraussetzungen: 10.3.9 (10.4 für Spotlight)
Download: Footagehead 1.2.1
Lizenz: Freeware (Spenden erwünscht)

(Gefunden bei  Superdeluxe.ch)

iPhoto Buddy – Bildersammlungen sinnvoll aufteilen

Wenn es um die Einfachheit bei der Bedienung geht, mag das Konzept von iPhoto ja aufgehen: einfach alle Bilder in eine große Bibliothek – suchen und filtern kann man ja mittels Datum, Schlüsselwörtern usw. Nur leider hat die Sache einen Haken: bei ein paar tausend Bildern wird iPhoto leider ziemlich träge. Und hier kommt das Programm mit dem freundlichen Namen iPhoto Buddy zum Zug.

iphotobuddy.jpg

Mit ihm lege ich kurzerhand ein paar neue Bibliotheken an, verteile die Bilder meiner alten Bibliothek (mittels Export/Import) auf diese neuen – und schon habe ich mehrere schlanke Bildersammlungen, die nur noch das enthalten, was wirklich zusammen gehört.

iphbuddy2.jpg
Zukünftig starte ich nicht mehr iPhoto direkt, sondern über den Buddy und wähle dabei die gewünschte Bibliothek. Erfreulich auch, dass dies auch einwandfrei mit Bibliotheken auf externen Laufwerken funktioniert.

Download: iPhoto Buddy 1.2.6

LiveQuartz – Bildbearbeitung mit dem Tiger

Mit Core Image bietet unser aller Lieblings-OS namens Tiger eine Grafikengine, die besonders leistungsfähig ist und Entwicklern eine Vielzahl von Effekten für stehende und bewegte Bilder bietet. Keine Ahnung, wie das genau funktioniert. Interessant ist jedenfalls, dass der Entwickler Romain Piveteau genau diese Funktionen für seine Bildbearbeitungssoftware LiveQuartz nutzt.

livequartzlogo.jpg

Und was dieses kleine Programm leistet, ist wirklich erstaunlich: man bearbeitet seine Bilddaten (übrigens wie bei Photoshop auch auf mehreren Ebenen möglich), indem man eine beliebige Zahl von Filtern hinzufügt, die das Bild in Echtzeit verändern. Diese Filter beinhalten eben diese Core Image-Effekte,  sind beliebig kombinierbar und über einfache Steuerregler einzustellbar.

livequartz.jpg

All dies geschieht sehr flott und ohne dabei das Originalbild zu verändern. Ein paar grundlegende Zeichen- und Textfunktionen runden das Programm ab. Besonders erwähnenswert ist das dreispaltige, intuitiv zu bedienende Interface.

Für den Bildprofi ist das sicher kein Ersatz für Photoshop, der Privatanwender kann aber damit auf größere Software-Investitionen locker verzichten.

Entwickler-Website und Download: Rhapsoft Live Quartz 1.6
Systemvoraussetzung: OS X 10.4