Archiv der Kategorie: GTD

iGTD revisited – auf dem Weg zur besten GTD-Software

Es ist gerade eine Woche her, dass ich hier Bartek Bargiels iGTD vorgestellt habe. Entwicklung und Bugfixing gehen dort aber derart schnell voran, dass ich kurz über die neuesten Features berichten möchte:

  • Fälligkeitsdaten für Tasks
  • Inbox für noch einzusortierenden Tasks
  • Ein Quicksilver-Plugin zum Erstellen von Tasks!
  • Growl-Benachrichtigung über neue, per Quicksilver eingestellte Tasks
  • Zwei weitere Tabs für offene und abgeschlossene Aufgaben
  • viele neue und logische Tastaturbefehle und einige Bugfixes…
  • die wichtigsten Tipps, Tastaturbefehle und Quicksilver-Tricks sind nun auf der Website dokumentiert.

Besonders interessant ist sicher die Quicksilver-Integration. Im Arbeitsalltag lassen sich mit ein paar Tastaturbefehlen Aufgaben – oder auch Links zu Dokumenten oder URLs als Aufgabe – speichern. So perfekt kenne ich das von keiner anderen GTD-Applikation.

Zusammen mit den bereits vorhandenen Features und bei diesem Entwicklungstempo sehe ich hier aktuell die beste GTD-Software entstehen. Für alle, die sich mit dem Thema GTD beschäftigen, würde ich nun also eine verschärfte Download-Empfehlung aussprechen…

Aktuelle Version: iGTD 1.1.4

iGTD – schlanker Taskmanager

Aus Polen kommt ein sehr viel versprechendes GTD-Tool: Bartlomiej Bargiel hat mit iGTD eine schlanke Software programmiert, die alle typischen GTD-Ansätze berücksichtigt und dennoch einfach bleibt.

Mit der klassischen Struktur von „Tasks“, die man „Projekten“ und/oder „Kontext“ zuordnen kann, lassen sich die Aufgaben einfach strukturieren. In unterschiedlichen Ansichten kann man diese Aufgaben-Listen wieder ausgeben und nach Priorität filtern. (Interessant: die Schieberegler-Lösung)

Weitere interessante Features:

  • Synchronisierung mit iCal
  • Synchronisierung mit PDAs mittels iSync
  • Menüleisten-Icon für schnelle Einträge und schneller Zugriff
  • Einstellbare Autosave-Option
  • Optional: automatisches Ausblenden des Fenster nach einer festgelegten Zeit der Inaktivität

iGTD benötigt gerade mal ein knappes MB Festplattenplatz und gehört damit wirklich zu den schlanken GTD-Programmen.

Aktuell funktioniert der Sync noch nicht zuverlässig und auch das Einfügen von Links ist noch buggy, aber eine Ankündigung verdient iGTD auf jeden Fall. Ein Bug, den ich dem Entwickler berichtet hatte, war bereits in der neuen Version am nächsten Tag behoben. Das lässt hoffen, dass auch diese kleinen Probleme demnächst gelöst sind.

Aktuell manage ich meine Tasks noch mit Journler. Aber vielleicht mache ich bald den Switch zu iGTD?

Systemvoraussetzungen: ? (Getestet unter 10.4.8)
Download: iGTD 1.0.1 iGTD 1.4.5.6
Lizenz: Freeware

Der Switch zum Mac – kostenlose Software-Ausstattung für Umsteiger

Na, wenn das kein erfreulicher Anlass ist… Noch diese Woche wird ein weiterer meiner Kollegen (ein Anwendungsentwickler!) – auf den Mac umsteigen. Die Gelegenheit, ihn und andere Switcher mit den ultimativen Freeware-Paketen zu begrüßen.

Das Internet-Paket: Browser, Mails, RSS und Messaging

So schön Safari und Apple Mail auch sein mögen, wenn es um einen standardkonformen Browser und einen tauglichen IMAP-Mail-Client geht, laden wir uns erstmal dies herunter:

internet1.jpg

  • Firefox – da fällt der Umstieg von Windows leicht [Review]
  • Thunderbird – nicht so schick wie Apple Mail, aber besser für IMAP-Mail
  • Vienna – der OpenSource-Newsreader für RSS zwischendurch [Review]
  • Skype – schon fast ein Standard, wenn es um Messaging und Telefonie geht

Security-Paket: Backup, Antivirus und Verschlüsselung

Über den Sinn von Antiviren-Maßnahmen auf dem Mac kann man ja noch streiten, über die Themen Backup und Verschlüsselung sicher nicht.

security.png

  • arRsync – regelmäßig angewandt wirkt sich diese Backup-Software sehr nervenberuhigend aus [Review]
  • ClamXav – wir wollen doch unsere Windows-Kollegen nicht verseuchen? Also auch ein Virenschutz für das MacBook [Review]
  • Mac GPG – Voraussetzung für die Mailverschlüsselung
  • Enigmail-Extension für Thunderbird – hiermit verschlüsselt der Thunderbird

Webentwicklungs-Paket: Editor und Browser-Extensions

Angeblich nicht die Domäne des Mac – sieht man ihn doch immer noch eher bei den so genannten Kreativen – bietet sich gerade hier eine erfreuliche Vielfalt an kostenloser Software.

webdev.png

Produktivitäts-Paket: Launcher, GTD usw.

OS X und der Finder sind um Meilen besser als der Windows-Explorer und Konsorten – aber auch diesen Bereich kann man noch verbessern

productivity.png

  • Quicksilver – der Turbo-Launcher. Nicht fragen – einfach installieren (hier erklärt vom GTD-Guru Merlin Mann) [Review]
  • Journler – für die täglichen Notizen, Todos und Gedankenblitze [Review]
  • Update 13.05.2007: iGTD – intelligente GTD-Software [Review]
  • Witch -Fenster wechseln wie unter Windows (es war ja nicht alles schlecht…) [Review]
  • Imagewell – für Screenshots, kleine Bildbearbeitung und FTP-Versand [Review]
  • SnapNDrag – für viele, flinke Screenshots [Review]

Das Office-Paket (Update: 23.10.2008)

Ja, hier klafft eine keine Lücke mehr. Einem, der gerade aus der Windows-Umgebung entflohen ist, kann ich wohl kaum das MS Office-Paket empfehlen. Ist ja auch nicht gerade Freeware… OpenOffice für den Mac benötigt X11 – nicht gerade das, was man auf dem benutzerfreundlichsten System haben möchte. OpenOffice gibt es seit Version in einer einigermaßen stabilen nativen Mac-Version. Da bleibt aktuell nur Und dann gibt es noch  NeoOffice. Java-basiert und nicht wirklich mac-like. Aber es funktioniert und eine Aqua-Variante ist auch angekündigt.

  • Update 23.10.2008: OpenOffice – seit Version 3 eine native Office-Alternative [Review]
  • NeoOffice – Office-Alternative mit Einschränkungen
  • Freemind – der plattformübergreifende Mindmapper [Review]
  • Update 13.05.2007: Bean – schlanke OpenSource-Textverarbeitung [Review]

Damit ist der Mac bereit für die meisten Alltagsaufgaben. Alles, was Spaß macht oder von der Arbeit abhält, wird ohnehin schon mitgeliefert und viele weitere Freeware-Programme zu iTunes und Co. finden sich hier.

Journler – digitales Notizbuch als optimales GTD-Tool

journler128.png

Der Nutzen von Philip Dows Journler hat sich mir erst auf den zweiten Blick erschlossen. Wozu brauche ich ein Programm, in dem ich alle möglichen Notizen chronologisch sammeln und nach verschiedenen Suchkriterien wieder erschließen kann?

Was ich viel dringender brauche, ist ein Programm, in dem ich alle Aufgaben (neudeutsch: Todos) nach unterschiedlichen Projekten, Personen, Kontext etc. erfassen und sortiert wieder ausgeben und abhaken kann – kurzum: das, was die Angelsachsen GTD („Getting Things Done“) nennen. Aber hoppla: genau dies kann Journler ja ganz vorzüglich!

Für jede Aufgabe erstelle ich einen Eintrag, gebe ihr eine Kategorie (=“Projekt“), gebe Ihr diverse Schlagworte (=“Bearbeiter“ oder „Kontext“) und evtl. ein Label mit und schon habe ich ein neues Todo angelegt.

Natürlich gibt es einige Programme und Online-Tools, die dies ebenfalls beherrschen, aber keines von denen, die ich getestet habe, passt so genau.

journler.jpg

Die besondere Stärke liegt in den „intelligenten Ordnern“, die – ähnlich wie bei iTunes – Einträge nach definierten Suchkriterien sammeln. Das besondere dabei: verschachtelte Ordner erben die Kriterien des übergeordneten Ordners. Sehr praktisch.

Die eigentliche Besonderheit, nämlich die sehr gute Integration der i-Programme, nutze ich zwar (noch) nicht, sie muss aber erwähnt werden. Per Drag & Drop kann ich Adressen, iTunes-Titel, Filme, Bilder aus iPhoto oder Safari-Bookmarks in die Einträge integrieren. Dass alle Einträge mittels Spotlight durchsuchbar sind, versteht sich. Außerdem kann ich sie per E-Mail versenden oder in einem Blog publizieren.
Jedenfalls stelle ich fest, dass ich immer häufiger wichtige Notizen zu den Todos speichere, und damit langsam dem ursprünglich beabsichtigten Zweck „Digitales Notizbuch“ doch immer näher komme.
Das Programm ist Donationware, und ich habe selten so gerne gespendet…

Download: Journler 2.0.1
Systemvoraussetzungen: 10.4

Vielen Dank übrigens den „Kritikern“, die mich auf Journler gebracht haben.