Archiv der Kategorie: Finder

Google Quick Search Box – Ersatz für Quicksilver

Alternativen zu meinem Lieblings-Hilfsprogramm Quicksilver brauche ich ja eigentlich keine. Und so viel besser kann ich mir Launchbar nicht vorstellen, dass ich gleich 24 Euro dafür ausgeben mag.

Google schickt allerdings mit der Google Quick Search Box einen Kandidaten ins Launcher-Rennen, der ähnliches leistet, und der durchaus einen genaueren Blick wert ist. So kann man mit wenigen Tastendrücken lokale und Website-Suchen ausführen, sich durch die eigenen Mails, Adressen, Bilderverzeichnisse oder ganze Server-Laufwerke durchhangeln und die gefundenen Dateien mit verschiedenen Funktionen bearbeiten.
Mit einer definierten Tastenkombination öffnet sich eine Suchleiste.
Suchergebnisse aus lokalen und entfernten Quellen.
Jetzt ist Google ja durchaus verdächtig, solcherlei Aktionen zum Vervollständigen seiner Datensammlung und Abrundung der Benutzerprofile zu verwenden. In den Voreinstellungen gibt es allerdings die Möglichkeit, die Übermittlung der Nutzungsstatistik abzuschalten. Und das Angebot, seinen Google-Account mit der Quick Search Box zu verbinden, muss man ja auch nicht gerade nutzen…
Bin gespannt auf eure Kommentare… ;)
Systemvoraussetzungen:  OS X 10.5
Lizenz: OpenSource (Apache License)

Geschrieben via email auf freewareosx @ posterous

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Spirited Away – nicht benutzte Fenster ausblenden

Durch Beiträge von @pixelgraphix und @hansdorsch bin ich auf das kleine Programm Spirited Away gestoßen.

Es hat nur eine einzige Funktion: es blendet Fenster von Programmen aus, die länger nicht aktiv waren (Standardwert: 60 Sekunden). Außerdem nistet es sich mit einem putzigen Icon in der Menüleiste ein, wo man noch ein paar Einstellungen vornehmen kann.
Um ehrlich zu sein: so richtig mag sich mir der Sinn dieses Programms nicht erschließen.
Es ist zwar lustig, nach ein paar Minuten an den Rechner zurückzukommen, wo einem ein freier Blick auf den Desktop geboten wird. Im laufenden Betrieb finde ich es aber eher irritierend, wenn plötzlich Programmfenster verschwinden… Vor allem, da bloßes Hinschauen natürlich nicht als Aktivität erkannt wird, so dass einem plötzlich ein längerer Lesetext entzogen wird. ;)
Wer kann mir die Vorteile nennen?
Systemvoraussetzungen: OS X 10.5
Liznez: Freeware

Geschrieben via email auf freewareosx @ posterous

NTFS-3G – Windows-Dateisystem am Mac

ntfs-3g-logo

Ein Kommentar von Thorsten hat mich auf diese ebenso simple wie sinnvolle Systemerweiterung gebracht. NTFS-3G ist eine Treiber, der OS X um die Fähigkeit erweitert, Windows-NTFS-Platten zu lesen und zu schreiben.

NTFS-3G_prefpane

Nach der Installation, die übrigens auch MacFuse beinhaltet, kann man nicht nur Festplatten im Windows-Dateisystem NTFS vollständig nutzen, man kann sogar selbst NTFS-Volumes anlegen.

ntfs_disk_utility

Dies alles funktioniert so simpel und selbstverständlich, dass man sich ernsthaft fragt, warum OS X das nicht gleich von Haus aus beherrscht.

Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.4
Download: NTFS-3G für Mac OS X 2009.4.4
Lizenz:

Ist Shareware besser als Freeware?

Heute wird ein Prinzip über den Haufen geworfen: habe ich doch bisher konsequent nur kostenlose Software besprochen. Dennoch habe ich (heimlich) auch hier und da mal einen Blick auf Shareware-Programme geworfen…

Zuerst mit dem letzten MacHeist-Bundle und nun mit dem Discount-Angebot von Binarynights haben Shareware-Programme Einzug auf meinem MacBook gehalten, die mich nachdenklich machen: bekomme ich bei einer bescheidenen Lizenzgebühr vielleicht deutlich bessere Software?

Espresso – der elegante Texteditor

espresso-icon

Im Rahmen des letzten MacHeist-Bundle habe ich mir den Texteditor Espresso installiert – und er gefährdet meinen bisherigen Favoriten Textwrangler. Nicht, dass er so viel besser wäre – die Suchfunktionen z.B. sind im Vergleich noch unterentwickelt – aber das Look & Feel ist derart schick, dass selbst dröger Quellcode und dessen Bearbeitung zum Augenschmaus wird.

espresso

Dem Programm sieht man einfach an, dass es mit Liebe entwickelt wird. Und gerade als Mac-User ist mir ein schönes, intuitives Interface mehr wert als ein Feature-strotzendes Superprogramm.

Forklift – der geniale Dateimanager

forklift-icon

Ein Programm, das schon lang auf meiner Liste stand – und jetzt im Rahmen des Discounts (9,95$ statt heftiger 49,95$) beschafft wurde – ist der Dateimanager Forklift. (Dank an Macmind.de für den Hinweis via Twitter)

Dieses Programm kann in punkto Datei-Handling all das, was der Finder leider nicht kann. Mit seinem Zwei-Spalten-Layout und raffinierten Tastaturbefehlen (die älteren unter uns erinnern sich an den Norton Commander) bietet es unschlagbar schnelle Datei-Transaktionen zwischen lokalen Volumes, Fileservern und entfernten Servern via Bonjour, FTP etc. (Sogar direkt zwischen zwei FTP-Servern)

ForkLift

Mit einer Sync-Funktion, einer Funktion zum Löschen von Programmen inklusive aller dazugehörigen Systemdateien sowie einem Umbenennungstool werden auf einen Schlag folgende alt gedienten Programme bei mir arbeitslos:

  • der FTP-Client Cyberduck
  • das Backup-Tool arRsync (das mich übrigens hervorragend nach meinem letzten Festplatten-Crash gerettet hat)
  • der Programm-Löscher AppCleaner und
  • der Finder (ähm, geht ja nicht…)

All dies in einem Tool – da sind knappe 9 Euro wirklich kein Geld… Nicht zu vergessen: auch Tweetie und Eventbox kosten Geld und überzeugen durch schöne Gestaltung.

Wie haltet Ihr es, liebe Leser? Habt Ihr Shareware bzw. kostengünstige, lizenzpflichtige Software im Einsatz? Welche Programme sind besser als Ihre kostenlosen Pendants? Ist die konsequente Beschränkung auf kostenlose Software ein Irrweg – auch für dieses Blog?

(Ja, lieber Christian, ich werde mir mal Launchbar anschauen… ;) )