Archiv der Kategorie: Extensions

PicturePopPro – der Bilderbrowser im Kontextmenü

Die Vorzüge eines ordentlich ausgestatteten Kontextmenüs habe ich bereits hier beschrieben. Was die Software namens PicturePopProCM 2.0 diesem Menü an Funktionalität hinzufügt ist allerdings außergewöhnlich.

PicturePopPro2 Icon

Hinter dem unscheinbaren Menüeintrag verbirgt sich zuerst mal ein schneller Bilderbrowser.

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Unterschiedliche Darstellungsmodi wählt man einfach mit der „Tab“-Taste.

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Dies allein würde schon reichen, um fast jeden anderen Bildbrowser (inklusive der Apple -Vorschau) in Sachen Tempo und Einfachheit auszustechen.

Richtig spannend wirds, wenn man einen Blick in die Dokumentation wirft. PPP 2.0 stellt nämlich eine Vielzahl von weiteren Befehlen zur Verfügung.

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Am einfachsten verschaffen wir uns einen Überblick, indem ich die wichtigsten Tastenbefehle (alle ohne Apfel-Taste!) hier kurz aufliste:

  • esc – Fenster schließen
  • tab – Anzeige-Modus wechseln
  • Z – Fenster an Monitor anpassen
  • z – Fenster an Bildgröße anpassen
  • R – Filtermenü einblenden
  • L – Nicht markierte Bilder abdunkeln
  • T – Detailansicht einschalten
  • ? – Hilfe anzeigen
  • P – Voreinstellungen anzeigen
  • F – Vollbildmodus ein-/ausschalten
  • Pfeiltasten – Navigation
  • 0 bis 9 – Hintergrundfarbe ändern

In der Detailansicht:

  • + – Hineinzoomen zoom (apple + mouse wheel up)
  • – Herauszoomen
  • = – Originalgröße
  • * – Bild an Fenstergröße anpassen
  • < – links rotieren
  • > – rechts rotieren
  • A – Aktionspaletten enblenden
  • I – Informationen einblenden
  • N – Dateiname einblenden
  • D – Diashow starten/stoppen
  • M – Aktuelles Bild markieren
  • C – Info in die Zwischenablage kopieren
  • T – Ansichtswerkzeuge einblenden

Darüber hinaus gibt es Kurzbefehle zur Navigation in mehrseitigen PDF-Dateien und in den Paletten der Detailansicht Funktionen zum Verschieben der Datei in definierte Ordner oder zum Öffnen mit festgelegten Programmen.

Kurzum: eine Software, die viel mehr kann, als man auf den ersten Blick erkennt, und die sich sehr schnell in das tägliche Arbeiten einschleicht.

Systemvoraussetzung: OS X
Download: PicturePopProCM 2.0p3
(Mal wieder gefunden bei coolosxapps …)

Delicious Mac – vier Wege zu den Bookmarks

Wahrscheinlich nutzen nur die verstocktesten Geheimniskrämer noch nicht die Vorteile der öffentlichen Bookmark-Verwaltung bei del.icio.us. Mit einer entsprechenden Browser-Extension macht es del.icio.us Firefox-Anwendern ja auch besonders einfach, neue Lesezeichen hinzuzufügen.

Etwas umständlicher ist es schon, die gehorteten Bookmarks zur Benutzung zu durchsuchen und aufzurufen. Der Weg zur Del.icio.us-Seite ist jedenfalls etwas zu umständlich. Mit geeigneten Freeware-Applikationen wird dem Mac-User aber auch dieser Weg leicht gemacht.

Der erste Weg: einmal mehr den Firefox aufbohren

Mit der Extension Foxylicious werden die del.icio.us-Bookmarks – auf Knopfdruck oder auch täglich automatisch – in ein festgelegtes Verzeichnis der lokalen Firefox-Bookmarks gespeichert. Dabei wird für jedes del.icio.us-Tag ein eigenes Unterverzeichnis angelegt. Angenehmer Nebeneffekt: ein lokales Backup der wertvollen del.icio.us-Inhalte. Man weiß ja nie… ;-)

Eine praktische Ergänzung hierzu ist die Extension AutoMarks. Sie fügt die lokalen Bookmarks dem Cache hinzu, aus dem die Autocomplete-Funktion der Browser-Adresszeile bestückt wird. D.h. bei Eingabe von ein paar passenden Buchstaben wird automatisch eine Auswahl passender URLs aus der History und aus den Bookmarks angeboten.

Weg zwei: mit Delibar in die Finder-Menüzeile

Delibar ist ein kleines Programm, das die Bookmarks als Finder-Menü anbietet. Basierend auf den zugeordneten Tags wird eine zweistufige Menüstruktur erzeugt, mit der man auch größere Mengen an Bookmarks flink und intutitiv durchbrowsen kann.

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Der dritte Weg: Quicksilver

Natürlich bietet Quicksilver, das Schweizer Taschenmesser unter den Hilfsprogrammen auch für diesen Fall eine Lösung. Ein passendes Plug-In importiert die Bookmarks und stellt sie für die Tastenakrobatik von Quicksilver zur Verfügung.

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Über passende Tastenkombinationen kann man dann Delicious-Tags und -Bookmarks zur Anzeige im Browser aufrufen.

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Der vierte im Bunde: Cocoalicious

Cocoalicious ist die aufwändigste aber auch komfortabelste Lösung in dieser Runde. Zuerst mutet es seltsam an, ausgerechnet so etwas browser-bezogenes wie Bookmarks in einem separaten Programm zu verwalten – aber es gibt doch ein paar gute Gründe für diesen Umweg.

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Natürlich lassen sich die Bookmarks im dreigeteilten Fenster mit (optionaler) Browservorschau sehr viel flotter durchforsten. Außerdem bietet Cocoalicious die Möglichkeit, die gespeicherten Seiten komplett zu indizieren. Das erweitert die Datenbasis für die integrierte Suche natürlich ganz enorm. Neben den eigentlichen Bookmarks, den zugeordneten Tags und del.icio.us-Kommentaren kann man damit gleichzeitig den Inhalt der eigentlichen Seite durchsuchen. Und dass diese Suche natürlich wesentlich schneller ist als die der del.icio.us-Seite ist ohnehin klar.

Einziger Wermutstropfen: die Speicherung der aktuell im Browser dargestellten Seite mittels Cocoalicious funktioniert nur beim Safari. Aber für uns Firefox-User bietet sich ja immer noch die del.icio.us-Extension – womit wir wieder am Anfang dieses Beitrags wären…

Die Links im Überblick:

Firefox statt Safari – besser browsen unter OS X (Teil 2)

Nach dem wir uns im letzten Beitrag davon überzeugen konnten, dass der Firefox mindestens so lecker aussehen kann wie der Safari, kommen heute die eigentlichen Argumente zum Zug.

So gut der Safari auch sein mag, letztlich ist er mit einer Verbreitung von ein paar Prozent ein Nischenprodukt und wird von manchen Webentwicklern einfach nicht berücksichtigt. Da sieht die ein oder andere Seite schon mal etwas seltsam (oder gar nicht) aus. Da der Firefox, was die korrekte Darstellung standard-konformer Websites betrifft, eine Führungsposistion hat und seine Verbreitung in Deutschland langsam auf die 30% zusteuert die 20% überschritten hat, ist er schon allein deshalb die bessere Wahl.

Das Killer-Feature: Extensions

Die wahre Stärke des Firefox sind die Extensions, mit denen man sich den maßgeschneiderten Browser zusammenklicken kann. Die Auswahl ist riesig, hier soll nur meine kleine Auswahl mit den Schwerpunkten

  • RSS-Newsfeed
  • Webentwickler-Tools
  • Social Bookmarking

besprochen werden.

Screenshot Firefox OS X

Hier die Extensions auf einen Blick:

  1. Die Sage-Newsreader-Extension ist nicht ganz so elegant wie der RSS-Reader im Safari, erfüllt Ihren Zweck aber flott und unauffällig – und lässt sich mit eigenen Styles Mac-gerecht gestalten. Besonders empfohlen sei hier der "Hicks"-Style.
  2. Pflicht für jeden, der mit Webentwicklung zu tun hat ist die Webdeveloper Toolbar von Chris Pederick. Sie bietet mindestens 50 Funktionen für jeden, der eine Website komplett analysieren muss.
  3. Die del.icio.us-Extension integriert das Social Bookmarking derart elegant, dass es keinen mehr geben sollte, der seine Bookmarks lokal hortet… Um die bei del.icio.us gepeicherten Bookmarks dennoch lokal zu speichern (man weiß ja nie…) gibt es die praktische Foxylicious-Extension
  4. Der Pearl Crescent Page Saver wurde hier bereits besprochen. Es gilt weiterhin: Download-Pflicht!
  5. Die HTML-Tidy-Extension zeigt immer ganz unauffällig HTML-Warnungen und -Fehler an und ergänzt die Quelltext-Darstellung um ein Fehler-Highlighting und eine Möglichkeit zur Korrektur des Quelltexts! Sehr praktisch!
  6. Und dann noch ein Leckerbissen, exklusiv für OS X: die Firebug-Extension. In einer Konsole am Seitenfuß kann man Stück für Stück den Quellcode der Seite inspizieren, indem man auf die fraglichen Elemente im Browser-Fenster klickt.

Wie gesagt: dies ist nur eine kleine persönliche Auswahl – viele weitere Extensions gibt es z.B. bei Erweiterungen.de, Extension Mirror oder direkt bei Mozilla. Die Auswahl sollte jeden Safari-User neugierig machen. Und wer heute noch den Internet Explorer auf dem Mac benutzt, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen…

Ciao Paparazzi! Welcome Pearl Crescent!

„Der Feind einer guten Freeware ist eine noch bessere…“

Vor einigen Monaten habe ich hier das Screenshot-Tool Paparazzi empfohlen. Inzwischen hat es allerdings Konkurrenz bekommen, die es – zumindest für Firefox-Nutzer – überflüssig macht.

Die Firefox-Erweiterung Pearl Crescent Page Saver erstellt auf Knopfdruck Screenshots des aktuellen Browser-Bildschirmauschnitts oder der ganzen Seite. Dabei greift sie auf Funktionen des Firefox zurück, die seit Version 1.5 zur Verfügung stehen.

Entwickler-Homepage: Pearl Crescent
Download: Pearl Crescent Page Saver 1.0
Systemanforderung: 10.3 und Firefox 1.5

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