Archiv der Kategorie: Audio

iScrobbler – schlanker Last.fm-Sender

Habe ich meine liebste Internetplattform Last.fm eigentlich schon gepriesen? Na klar. Aber ein weiterer Bericht soll erlaubt sein. Mit dem hier bereits vorgestellten Last.fm-Player bekommt der Musik-Freund Zugang zur weiten Welt der Last.fm-Radios und kann gleichzeitig die gehörte Musik seinem Profil hinzufügen.

Auf der selben von Last.fm Audioscrobbler genannten Technologie setzt das Menüleisten-Programm iScrobbler auf. Solange man seine Musik vorrangig in iTunes hört, tut es im wesentlichen dasselbe wie Last.fm, nämlich das eigene Musikprofil aktualisieren. Dies geht allerdings wesentlich weniger ressourcenfressend vonstatten. (Programmgröße 2,9 MB statt 85 MB bei Last.fm) und funktioniert schon seit längerem zuverlässig mit iPods (selbst mit meinem etwas betagten Shuffle).

Natürlich bietet es auch die Funktionen, Titel zu taggen, zu Lieblingstiteln zu erklären oder anderen Last.fm-Usern zu empfehlen.

Weitere Informationen zu den gehörten Titeln kann man bei Bedarf ebenfalls einblenden, ansonsten zieht sich das Programm immer diskret in die Menüleiste zurück. Dass es eine Schnittstelle zu Growl hat, versteht sich von selbst.

Die einzige Funktion, die ihm im Gegensatz zur „offiziellen“ Last.fm-Software fehlt ist das Last.fm-Radio, aber selbst das gibt es schon in der aktuellen Beta-Version.

Auf dieses Tool brachte micht übrigens Ralph mit seinem Kommentar zu meinem ersten Last.fm-Beitrag. Besten Dank dafür!

Systemvoraussetzungen: OS X 10.3.9
Download: iScrobbler 1.5.2
Lizenz: OpenSource

Moody – iTunes nach Lust und Laune

Von “Sad & Calm” bis “Loud & Happy” kann man mittels Moody seine Titel in der iTunes-Bibliothek taggen. Dies funktioniert ganz transparent (und dauerhaft) durch einen kleinen Eintrag im Kommentar-Feld der MP3-Tags.

Das Ziel ist klar: neue, intelligente Wiedergabelisten – und zwar passend zur Stimmung. Moody bietet zwei Modi: im Tag-Modus kann man durch einen Klick auf den farblich markierten “Stimmungs-Quadranten” in einer 4 mal 4 großen Matrix das passende Stimmungs-Tag zum aktuell laufenden Titel vergeben. Im Listen-Modus wählt man dann eines oder mehrere Quadrate aus und schon wird eine passende Playlist erstellt und via iTunes abgespielt.

Die farbliche Codierung ist schnell intuitiv erfasst und das Ganze integriert sich so elegant in iTunes, dass ich fast geneigt bin, dem Programm eine ähnliche Zukunft wie Coverflow zu prophezeien… ;)

Trotz der beunruhigend niedrigen Versionsnummer 0.1 läuft Moody sehr ziemlich zuverlässig.

Systemvoraussetzungen: OS X 10.4
Download: Moody 0.1
Lizenz: Donationware

Audacity – OpenSource-Klassiker zur Sound-Bearbeitung

Audacity muss wohl kaum noch vorgestellt werden. Es ist die freie Audio-Software für Mac OS, Windows und Linux. Dennoch möchte ich die aktuell veröffentlichte Beta-Version 1.3.2 zum Anlass nehmen, Audacity endlich in mein Freeware-Blog aufzunehmen.

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Die Funktionsvielfalt des Programms ist beeindruckend, als Laie auf diesem Gebiet nutze ich Audacity jedoch nur zum Aufnehmen, Nachbearbeiten und Konvertieren meiner analogen Schallplatten.

Dies geschieht über den Ausgang des Verstärkers via iMic. Jeweils eine LP-Seite nehme ich am Stück auf, bearbeite die Titelanfänge und -enden und entferne manuell die schlimmsten Knackser. Dann exportiere ich die einzelnen Titel mit dem zusätzlich zu installierenden LAME-Encoder als MP3.

(Klar: soviel Aufwand verdienen nur die besten LP-Raritäten, die digital nicht mehr zu bekommen sind – aber es lohnt sich!)

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Die Version 1.3.2 bringt wesentliche Verbesserungen im Interface, zusätzliche Funktionen und Intel-Mac-Support. Sie ist allerdings wirklich noch „beta“ – ängstliche Naturen sollten zur stabilen Version 1.2.5 greifen.

Systemvoraussetzungen: 10.3
Download: Audacity 1.3.2 beta, Audacity 1.2.5 stable
Lizenz: GPL

Djay – schicke DJ-Software mit intuitiver Bedienung

Vor Monaten hab ich mir hier noch ein DJ-Set zusammengefrickelt – und nun kommt diese Software… Djay scheint ein Hochschulprojekt zu sein und stellt alles in den Schatten, was mir in dieser Freeware-Sparte bekannt ist.

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Mit einer extrem schicken Bedienungsoberfläche kann der geneigte Hobby-DJ ganz intuitiv zu Werke gehen. Direkt aus der iTunes-Bibliothek bestückt man per Drag & Drop die Turntables. Tonarm und Plattenteller kann man ganz „echt“ per Maus bedienen. Sämtliche Funktionen lassen sich aber auch einfach per Tastatur bedienen.

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Natürlich gibt es alle Grundfunktionen wie Tempo- oder Pitchanpassung, darüberhinaus noch zwei Felder, in die man den Takt zur BPM-Berechnung hineintippen kann und zwei Titel per Knopfdruck synchronisieren kann.

Für die Vorschau per Kopfhörer kann ein zweiter Audio-Ausgang (z.B. iMic) angesteuert werden und noch vieles mehr… Kurzum: diese Software macht Riesenspaß und ist zumindest für Amateur-DJs ein echtes Angebot.

Download: Djay 1.1.1
Systemvoraussetzungen: 10.4, mind. G4, 800 MHz

(via TUAW)