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Prosoniq Vuvux – Vuvuzela-Getröte wirksam filtern

Durch einen Tipp von Joerg bin ich auf das kostenlose Audio-Plugin Prosoniq Vuvux aufmerksam geworden, das den Genuss der Fußball-WM in Südafrika erheblich steigern kann. Es filtert nämlich wirksam den Dauergeräusch-Pegel der berüchtigten Vuvuzelas aus dem Audiosignal der WM-Übertragung.


Der Vuvuzela-Filter kommt als AU-Plugin, das nach der Installation allen kompatiblen Audio-Softwares als Effekt zur Verfügung steht. Um in den Genuss einer Live-Filterung zu kommen, benötigt man allerdings ein Programm, das den Ton des Quellprogramms – bei mir EyeTV – entgegennimmt, live bearbeitet und an den Audio-Ausgang des Rechners weiterreicht. Leider habe ich hier noch keine kostenlose Software gefunden. Mit Audacity ist meines Wissens kein Live-Preview der Effekte möglich, so dass ich zu WireTap Pro greife, das ich mal im Rahmen eines MacHeist-Bundles erstanden und nie verwendet habe. Es kostet 69 US-$, kann allerdings 30 Tage kostenlos getestet werden – das reicht für die gesamte WM.


Vuvux-Filter in WireTap Pro

Als weitere geeignete Audio-Software wird auf der Vuvux-Website AudioHijack Pro (32 US-$) genannt, aber vielleicht findet ja einer der Leser noch eine kostenlose Alternative.

Natürlich erfordert das Filtern etwas Rechenleistung, so dass es zu einer minimalen Verzögerung in der Audio-Ausgabe und – zumindest auf meinem etwas betagten MacBook – manchmal zu kurzen Aussetzern kommt. Dafür reduziert es nicht die Qualität wie ein einfacher Equalizer, der ganze Frequenzbereiche ausblendet.

Jetzt bräuchte es eigentlich nur noch einen Spiequalität-Enhancer, der uns die grausamen Kicks der Vorrunde verschönert, dann wären wir perfekt ausgestattet.

Systemvoraussetzungen: OS X 10.5, AU-kompatible Audio-Software
Download: Prosoniq Vuvux 1.5.1
Lizenz: Freeware

Geschrieben via email auf freewareosx @ posterous

Instinctiv – schlanke iTunes-Alternative?

Instinctiv ist ein neuer Musik-Player, der zu allererst durch sein elegantes, minimales Interface auffällt. Das Bedienungskonzept erinnert stark an Tweetie und steht in deutlichem Gegensatz zum großen Bruder iTunes, zu dem Instinctiv eine Alternative sein möchte.


Nach dem Start greift der Player auch sofort auf die iTunes-Library zu, inklusive aller statischen Wiedergabelisten. Listen-Ordner und intelligente Listen stellt er nicht dar. Laut Hersteller spielt Instinctiv mehr als 50 Sound-Formate ab, darunter MP3, AAC, FLAC, Ogg und WMA.

Ein weiteres Feature ist die Möglichkeit, mit verschieden Mobilgeräten zu synchronisieren, von iPod/iPhone über Android, BlackBerry, Symbian bis zu Windows Mobile. (Mangels Gerät nicht testbar)

Die Suchfunktionen und verschiedenen Shuffle-Modi sollen aus dem Benutzerverhalten lernen, was ich bisher nicht testen konnte. Elegant integriert ist der Link zum Ticket-Shop Songkick. Eine Verbindung zu Facebook und Twitter gibt es natürlich auch.

Abenteuerlich verhält sich das Programm was die Rechenleistung betrifft. Es schwankt regelmäßig zwischen 0 und 100% und bringt den Lüfter meines MacBooks ordentlich in Rotation. Die Entwickler weisen allerdings auch darauf hin, dass es sich um einen sehr frühen Entwicklungsstand handelt und gewisse Probleme auftreten können. Aktuell steht Instinctiv als kostenloser Download zur Verfügung. Ob dies so bleiben soll, ist auf der ebenfalls sehr schlanken Hersteller-Website nicht zu erkennen.

Systemvoraussetzungen: OS X 10.5
Download: Instinctive 0.9.3
Lizenz: Kostenloser Download

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Alfred – ein neuer Quicklauncher

Schellman ist ein richtiger Fan des neuen Quicklaunchers Alfred und hat mich mit seinem zweiten Beitrag überzeugt, dieses Tool zu testen.

Das Programm tritt in Konkurrenz zu Quicksilver, Launchbar, der GoogleQuickSearchBox und eigentlich auch zu Spotlight. So muss es sich also in Geschwindigkeit und Funktionsumfang in diesem Umfeld behaupten. Keine leichte Aufgabe.


In der Standardsuche beschränkt sich Alfred auf das Anzeigen von Programmen, Safari Bookmarks, Einträgen aus dem Adressbuch, verschiedenen Websuchen (die dann im Browser ausgeführt werden) und URLs, die man im Browser anzeigen lassen kann.

Hier eine kleine Auswahl der hinterlegten Web-Suchen:

Mit den Schlüsselbegriffen „Open“ und „Find“ erschließt sich dann aber alles, was der Spotlight-Index hergibt, so dass man auf diesem Weg jede beliebige Datei anzeigen bzw.öffnen kann.


Verglichen mit Quicksilver oder Launchbar, wo man noch diverse Parameter, Detailinformationen oder Aktionen an das Suchergebnis hängen kann, agiert Alfred relativ eindimensional. Es lässt sich eher mit der GoogleQuickSearchBox vergleichen. Wer sich an die Tastenakrobatik von Quicksilver gewöhnt hat, wird kaum zu Alfred wechseln. Dennoch ist es ein schicker, schneller und einfach zu bedienender Launcher, der vielen Anwendern ausreichen dürfte.

Das sympathisch aussehende Entwicklerteam verspricht noch viele Funktionen, so dass man Alfred auf jeden Fall im Auge behalten sollte.

Systemvoraussetzungen: OS X
Download: Alfred 0.5.6 beta
Lizenz: Freeware

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Jetzt mit eigener Gefällt-Mir-Seite bei Facebook

Die Frage, ob ein Weblog überhaupt eine Facebook-Fanpage braucht, haben sich schon andere gestellt. Ich stelle sie mir auch.

Da Facebook nun das Bekenntnis von „Fan werden“ zu „gefällt mir“ herabgestuft hat, stelle ich die Frage euch, den werten Lesern. Wem es hier gefällt, rufe meine Facebook-Seite auf und klicke auf den entsprechenden Button. Zukünftig möchte ich dort neben den aktuellen Blog-Beiträgen auch kurze Statusmeldungen, Fundstücke und Zwischenstände präsentieren. Und natürlich die Möglichkeit, im etwas persönlicheren Facebook-Umfeld zu kommentieren und diskutieren.

Der wirkliche Grund: ich bin eigentlich nur neugierig, wer sich so auf meinen Seiten herumtreibt…

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Babble – ein Client für Twitter, Facebook und Youtube

Auch wenn es mancher nicht mehr hören mag: ich hätte hier – nach meiner großen Übersicht – noch einen Twitter-Client im Angebot, der durchaus ein paar interessante Features bietet und im Schatten von Tweetie & Co. noch relativ unbekannt geblieben ist: Babble von TEN37.

Natürlich bietet Babble alle Funktionen, die ein zeitgemäßer Twitter-Client haben sollte: Verwaltung mehrerer Accounts, Listen und Suchen, Einbindung von Linkverkürzer und Bilder-Service, Benachrichtigungen mittels Growl, verschiedene Themes, und, und, und…

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