Feedly und Gruml – auf Umwegen zum GoogleReader

Aus meinen Zugriffszahlen weiß ich, dass viele Zugriffe auf meinen RSS-Feed über den GoogleReader kommen. Bisher gab es für mich allerdings überhaupt keinen Anlass, von meinem bewährten Vienna abzurücken. Bis ich mir die Firefox-Extension für den Dienst Feedly installiert hatte…

Diese Erweiterung stellt die Feeds, die man im GoogleReader abonniert hat in Form eines appetitlichen, magazinähnlichen Layouts im Browser dar.

Um dies zu testen, habe ich kurzerhand meine in Vienna verwalteten Feeds via OPML an meinen Google-Account übertragen. Und siehe da: ein ganz neues Leseerlebnis! Zudem gibt Feedly noch den eigenen und thematisch passende Twitter-Streams aus. Besonders elegant gelöst ist auch die Steuerung mittels Tastatur.

Nachdem ich nun einen Google-Account hatte, stieß ich auch auf Gruml. 

Ein klassischer Feedreader, den ich wegen Vienna bisher ignoriert hatte, da er ja auschließlich auf GoogleReader-Accounts zugreift.
Außer zur klassischen Feed-Darstellung in verschiedenen Layouts kann man Gruml auch zur kompletten Verwaltung des GoogleReader-Account verwenden, man kann direkt aus dem Programm heraus twittern, oder Beiträge an fast alle aktuellen Social Media Dienst senden.

Das schöne daran: egal wo ich meine Feeds lese, ob direkt im GoogleReader, in Feedly oder in Gruml – alle Darstellungen sind immer synchron. Kein Beitrag wird zweimal gelesen. Grund genug zum Programmwechsel.

Systemvoraussetzungen Gruml: OS X 10.5
Lizenz: kostenlose Beta

Systemvoraussetzungen: OS X …, Firefox 3.x
Download; Feedly-Addon v 2.x für Firefox (eine Chrome-Extension gibt es auch, aber noch nicht für den Mac)
Lizenz: Freeware

Geschrieben via email auf freewareosx @ posterous

6 thoughts on “Feedly und Gruml – auf Umwegen zum GoogleReader”

  1. du sagst, dass du bisher keine grund sahst auf vienna zu verzichten, den sehe ich jedoch. Vienne wird mit mehr und mehr artikeln einfach unglaublich langsam. Der Speed ist bei nun schon so in den keller gesackt, dass es wirklich keinen spaß mehr macht.

  2. Kleinere Unpässlichkeiten empfindet man ja beim Lesen mit separaten Feedreadern wie Gruml oder NetNewsWire, wenn man beim Lesen im Browser einen gut justierten Werbeblocker gewöhnt war. Hilfreich kann es da sein, das Adblock-Add-on zugunsten eines Proxy-Werbeblockers wie GlimmerBlocker aufzugeben. Das hält nämlich nicht nur den Browser schlank und werbefrei, sondern schafft obendrein auch im Feedreader Ruhe vor unerwünschen Zappel-Gifs und Bannern.

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