Google Quick Search Box – Ersatz für Quicksilver

Alternativen zu meinem Lieblings-Hilfsprogramm Quicksilver brauche ich ja eigentlich keine. Und so viel besser kann ich mir Launchbar nicht vorstellen, dass ich gleich 24 Euro dafür ausgeben mag.

Google schickt allerdings mit der Google Quick Search Box einen Kandidaten ins Launcher-Rennen, der ähnliches leistet, und der durchaus einen genaueren Blick wert ist. So kann man mit wenigen Tastendrücken lokale und Website-Suchen ausführen, sich durch die eigenen Mails, Adressen, Bilderverzeichnisse oder ganze Server-Laufwerke durchhangeln und die gefundenen Dateien mit verschiedenen Funktionen bearbeiten.
Mit einer definierten Tastenkombination öffnet sich eine Suchleiste.
Suchergebnisse aus lokalen und entfernten Quellen.
Jetzt ist Google ja durchaus verdächtig, solcherlei Aktionen zum Vervollständigen seiner Datensammlung und Abrundung der Benutzerprofile zu verwenden. In den Voreinstellungen gibt es allerdings die Möglichkeit, die Übermittlung der Nutzungsstatistik abzuschalten. Und das Angebot, seinen Google-Account mit der Quick Search Box zu verbinden, muss man ja auch nicht gerade nutzen…
Bin gespannt auf eure Kommentare… ;)
Systemvoraussetzungen:  OS X 10.5
Lizenz: OpenSource (Apache License)

Geschrieben via email auf freewareosx @ posterous

9 thoughts on “Google Quick Search Box – Ersatz für Quicksilver”

  1. Naja, Haken entfernen um Übermittlung zu verhindern schön und gut. Aber sammeln wird google damit dennoch.

    Auf jeden Fall mal einen Test wert.

  2. Vorteile/Unterschiede zu Spotlight?
    Hab auch Quicksilver drauf, sehe aber selten einen Grund es statt Spotlight zu nutzen. Sehe ich den hier? Hatte Quicksilver sogar runter geworfen und zuletzt irgendwann wieder installiert. Aber jetzt fällt mir gerade auf, dass ich es auch nur ein Tag verwendet und wieder vergessen hatte. Hehe.

  3. Quicksilver ist einfach cool; mit entsprechendem Skin schön dunkel, im »About« einen weisen Spruch von Lao-tze und wunderschöne Blendeffekte.

    Da will man ungern wechseln zu einer datenverbreitenden App eines weltumspannenden Monopolisten.

  4. Quicksilver ist keine Desktop-Suche ! Jedenfalls nicht nur.
    Ich würde es eher als „Objektorientierten Launcher“ oder so bezeichnen.

    Wer den Unterschied zwischen Quicksilver und Spotlight nicht versteht, der kann ja weiter Spotlight benutzen.
    Man soll doch mal mit Spotlight folgendes versuchen:

    1. Einen Kontakt heraussuchen, z.B. Anton Schmitz.
    2. Diesem Anton Schmitz eine Email schreiben.
    3. Dem Anton Schmitz eine Notiz anhängen, daß man ihm eine EMail geschrieben hat.
    4. Den Kontakt Berta Müller raussuchen und an Anton Schmitz weitersenden.
    5. Berta Müller’s Daten in die Zwischenablage kopieren und in NeoOfffice in einem Brief verwenden.

    Spotlight hört nach 1. auf, mit Quicksilver mache ich alle drei Punkte.

    Außerdem findet Spotlight nicht alles (wozu gibt’s dann auch noch eine eigene LOCATE-Datenbank) und man kann Spotlight auch nicht dazu konfigurieren. Quicksilver kann das.
    Shortcuts oder beliebige Objekte als Anhang mailen – kann man das mit Spotlight ?

    Ich kann hier mit der Eingabe „w: (Suchbegriff)“ einfach den Firefox öffnen und dann eine Suche bei Wikipedia oder mit „g: (Suchbegriff)“ eine Suche bei google durchführen. Ebenso a: wie Amazon, e: wie ebay usw.

    Die Anwendungen von Spotlight sind erheblich eingeschränkter als die von Quicksilver und eigentlich kann man das so vergleichen wie Firefox und MS Office. Nämlich garnicht.

  5. Ist schon klar was Quicksilver alles kann. Aber ich benutz es halt nicht, und deswegen fliegt es immer wieder runter. Ich verwende es 2 Tage so wie Spotlight und dann wirds deinstalliert. So in etwa läuft das meistens. :)

  6. also ich habe lange Quicksilver benutzt und dann habe ich mal GQSB ausprobiert. Anfangs ist es ja noch ganz nett, aber ich bin doch wieder zu Quicksilver zurück gekommen. Ich finde es besser. Auch wenn GQSB vom selben Macher ist.

  7. Hallo!
    Ich nutzte Google Desktop um in meinen (eigenerstellten) Dokumenten (pdf/docx) nach Begriffen zu suchen. Google Desktop hatte den großen Vorteil, dass ich die Suchergebnisse wie beim einer google Websuche präsentiert bekam. So konnte ich mit einer Art Vorschau in die Dokumente hineinschauen und entscheiden, ob ich sie öffnen möchte oder nicht. Seit Snow Leopard funktioniert Google Desktop leider nicht mehr. Ich habe nun GQSB installiert, nutze es aber kaum. Für meinen workflow war Google Desktop optimal. Bin deswegen sogar am überlegen, wieder zurück auf Leopard zu wechseln…ich hoffe jedoch, dass entweder die genannte Google Desktop Funktionalität in GQSB implementiert wird, oder aber Google Desktop für Snow Leopard erscheint.

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