Pixer – minimale Bildbearbeitung

Mit Imagewell steht ja bereits ein kleiner, einfacher Bildeditor zur Verfügung – mit Pixer gehts aber noch flotter. Zumindest wenn die Aufgabe darin besteht, Bilder neu zu skalieren.

Das Prinzip ist simpel: man zieht eine oder mehrere Bilddateien (PNG, JPEG, TIFF, PICT, BMP oder PSD) auf das Programm-Icon, gibt in die erscheinende Dialogbox die neue Größe ein, und ruckzuck wird von jeder Datei eine Kopie in der gewünschten Zielgröße erstellt. Extrem praktisch, wenn man z.B. alle Screenshots für sein Freeware-Blog auf eine Standardbreite eindampfen muss ;) .

Dabei stehen einige Varianten zu Verfügung:

  • „450“: das Bild wird auf die eingegebene Bildbreite (in Pixeln) herunterskaliert
  • Keine Eingabe: zu jeder Bilddatei wird ein Icon erzeugt
  • „H“, „M“, „L“, „T“: es wird auf eine vorgegebene Bildbreite skaliert (H = 800, M = 480, L = 305 und T = 80 Pixel)
  • „48%“: das Bild wird proportional um die eingebene Prozentzahl herunterskaliert
  • „1000×600“: Das Bild wird – je nachdem, ob im Original größer oder kleiner – auf die angegebene Größe abgeschnitten, oder es wird ein Rand angefügt

Nichts für echte Photoshopper, aber ideal für die kleine Bildbearbeitung zwischendurch. Deshalb hat sich Pixel auch einen Platz in meiner Symbolleiste erobert.

Systemvoraussetzungen: OS X 10.4
Download: Pixer 1.7
Lizenz: Freeware

(Dank an Olli für den Tipp)

9 thoughts on “Pixer – minimale Bildbearbeitung”

  1. Wer ganz viele Dateien bearbeiten will, kann das aber auch mit »convert« in der Shell machen, das kann dann auch noch viel mehr als nur verkleinern.

  2. Da muss ich mich jetzt – wenn auch mit viel Verspätung – auch noch bedanken. War mir seitdem schon sehr oft sehr nützlich! :)

  3. Wofür steht „H, M, L“ und „T“? (Ok, „H“ könnte für „Höhe“ bzw. „height“ stehen vermute ich, aber der Rest?)

    Ich verwende übrigens für die selben Aufgaben Automator. Da ist genauso einfach…

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