iBackup – Datensicherung ganz einfach

Heute ein paar Binsenweisheiten: Datensicherung ist wichtig. Und lästig. Und wird gern vergessen.

Nach dem frühen und unerwarteten Motherboard-Tod meines ersten iBooks wurde mir klar, dass der Fall der Fälle, für den ich unzählige Backups gemacht hatte, nun tatsächlich eingetreten war. Zum Glück war alles auf einer externen Platte gesichert – man denke nur an die mühsam digitalisierte CD-Sammlung. Und meine Bereitschaft täglich ein paar Minuten für ein Backup zu opfern, ist seitdem noch größer als zuvor.

Schön dass es Programme wie iBackup gibt, die einem diese lästige Pflichtaufgabe deutlich erleichtern.

Screenshot iBackup

Es lässt sich einfach konfigurieren und natürlich auch für zeitgesteuerte Backups einrichten. Durch spezielle Plugins hat es die Fähigkeit, gezielt Programmeinstellungen einzelner Programme zu speichern und wieder herzustellen. Ich speichere jedoch kurzerhand mein gesamtes Home-Verzeichnis („Plattenplatz kostet ja nix“), das Programmverzeichnis spare ich aus, da es ohnehin nur OpenSource und Freeware enthält, die ich mir im Fall der Fälle wieder aus dem Netz ziehe.

Irgendwie ein gutes Gefühl, so ein Backup – vor allem wenn die Software dafür aus einem Land kommt, das geradezu sprichwörtlich für Sicherheit steht… ;-)

Download: iBackup 5.0.9
Systemanforderungen: 10.3.9 bzw. 10.4

Ausführlicher Hilfetext und Funktionsbeschreibung

7 thoughts on “iBackup – Datensicherung ganz einfach”

  1. Ich habe ale weitere Alternative arRsync entdeckt. Hat auch ein nettes St. Pauli ähnliches Logo. Läuft auf rSync-Basis und kann Sets zum uni-, bi- oder merge-direktionalen Abgleich laufen lassen.

  2. Wo ist denn bei de Programm der Unterschied zu Time Machine? Bzw. was kann Time Machine nicht?

  3. Das kann ich der jetzt so auch nicht beantworten.

    Aber ich denke es wäre wichtig zubeachten, dass dieser Beitrag 2006 geschrieben wurde. Also lange bevor Leopard und damit TimeMachine veröffentlicht wurden.

    Ich als Tiger-Nutzer verwende iBackup und bin sehr zufrieden damit. Aber nach allem, was ich so gehört habe, würde ich als Leopardler auch TimeMachine verwenden . . . harte Zeiten für Backup-Software ;)

  4. Sollen Daten von einer externen HD regelmäßig auf eine weitere externe HD gesichert werden, muss TimeMachine passen. In diesem Fall ist dann ein klassisches Backup-Programm gefragt und kann dieses Backup automatisieren.
    In meinem Fall eine größere Bildersammlung, die mir nicht die interne HD verstopfen soll.

  5. Time machine ist erst am 10.5. am Start und ein User wie ich, der mit 10.4. zufrieden ist weil alles läuft freut sich natürlich über eine Alternative.
    Ich werde jetzt mal den Pauli-Backuper testen.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.