Firefox statt Safari – besser browsen unter OS X (Teil 2)

Nach dem wir uns im letzten Beitrag davon überzeugen konnten, dass der Firefox mindestens so lecker aussehen kann wie der Safari, kommen heute die eigentlichen Argumente zum Zug.

So gut der Safari auch sein mag, letztlich ist er mit einer Verbreitung von ein paar Prozent ein Nischenprodukt und wird von manchen Webentwicklern einfach nicht berücksichtigt. Da sieht die ein oder andere Seite schon mal etwas seltsam (oder gar nicht) aus. Da der Firefox, was die korrekte Darstellung standard-konformer Websites betrifft, eine Führungsposistion hat und seine Verbreitung in Deutschland langsam auf die 30% zusteuert die 20% überschritten hat, ist er schon allein deshalb die bessere Wahl.

Das Killer-Feature: Extensions

Die wahre Stärke des Firefox sind die Extensions, mit denen man sich den maßgeschneiderten Browser zusammenklicken kann. Die Auswahl ist riesig, hier soll nur meine kleine Auswahl mit den Schwerpunkten

  • RSS-Newsfeed
  • Webentwickler-Tools
  • Social Bookmarking

besprochen werden.

Screenshot Firefox OS X

Hier die Extensions auf einen Blick:

  1. Die Sage-Newsreader-Extension ist nicht ganz so elegant wie der RSS-Reader im Safari, erfüllt Ihren Zweck aber flott und unauffällig – und lässt sich mit eigenen Styles Mac-gerecht gestalten. Besonders empfohlen sei hier der "Hicks"-Style.
  2. Pflicht für jeden, der mit Webentwicklung zu tun hat ist die Webdeveloper Toolbar von Chris Pederick. Sie bietet mindestens 50 Funktionen für jeden, der eine Website komplett analysieren muss.
  3. Die del.icio.us-Extension integriert das Social Bookmarking derart elegant, dass es keinen mehr geben sollte, der seine Bookmarks lokal hortet… Um die bei del.icio.us gepeicherten Bookmarks dennoch lokal zu speichern (man weiß ja nie…) gibt es die praktische Foxylicious-Extension
  4. Der Pearl Crescent Page Saver wurde hier bereits besprochen. Es gilt weiterhin: Download-Pflicht!
  5. Die HTML-Tidy-Extension zeigt immer ganz unauffällig HTML-Warnungen und -Fehler an und ergänzt die Quelltext-Darstellung um ein Fehler-Highlighting und eine Möglichkeit zur Korrektur des Quelltexts! Sehr praktisch!
  6. Und dann noch ein Leckerbissen, exklusiv für OS X: die Firebug-Extension. In einer Konsole am Seitenfuß kann man Stück für Stück den Quellcode der Seite inspizieren, indem man auf die fraglichen Elemente im Browser-Fenster klickt.

Wie gesagt: dies ist nur eine kleine persönliche Auswahl – viele weitere Extensions gibt es z.B. bei Erweiterungen.de, Extension Mirror oder direkt bei Mozilla. Die Auswahl sollte jeden Safari-User neugierig machen. Und wer heute noch den Internet Explorer auf dem Mac benutzt, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen…

2 thoughts on “Firefox statt Safari – besser browsen unter OS X (Teil 2)”

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.