OS X Freeware - Kostenlose Mac-Software

Miro - Video-Podcatcher und Internet-TV

31. Januar 2008 · 1 Comment

Die Vorgänger-Software trug das Anliegen noch im Namen: “Democracy”. Heute heißt sie Miro, wirbt aber immer noch mit dem gleichen Ziel: Video-Podcasts, quasi als “Fernsehen von unten”, einfach und bequem aufs Sofa oder auf den iPod zu bringen.

Und dies funktioniert - ausreichende Bandbreite vorausgesetzt - wirklich glänzend. Das Prinzip ist dasselbe wie bei den guten alten Audio-Podcatchern: man abonniert Video-Podcasts im RSS- oder anderen XML-Formaten, und fortan bekommt man (wenn gewünscht automatisch) die jeweils neueste Folge zur Offline-Betrachtung heruntergeladen.


Deutschsprachige Channels im Program Guide

Der mitgelieferte Programm-Guide bringt bereist mehr als 3.400 Podcasts mit, davon allein mehr als 300 auf deutsch. Zusätzlich kann man mit der integrierten Video-Suche alle großen Portale wie Youtube, GoogleVideo und co. durchsuchen und die gefundenen Videos per Download in die eigenen Medienbibliothek aufnehmen.


Inhaltsverzeichnis eines Podcasts


Video-Podcast “Elektrischer Reporter

Im Hintergrund werkelt ein integrierter BitTorrent-Client, der die Downloads organisiert. Besonders elegant sind die Regelungsmechanismen um die Festplatte vor einer Überlast von Video-Daten zu schützen: zum einen kann man für jedes Video ein Verfallsdatum angeben, nachdem es automatisch gelöscht wird, außerdem ist es möglich, die Größe des Festplattenplatzes einzustellen, der auf jeden Fall freibleiben soll.

Systemvoraussetzungen: OS X 10.3, Quicktime 7
Download: Miro 1.1 (für Windows und Linux ebenfalls verfügbar)
Lizenz: OpenSource

Dank an Frank für den Tipp!

→ 1 CommentCategories: Freeware · Mac OS X · OpenSource · RSS · Video

NetNewsWire und Vienna - Freeware-Feedreader im Vergleich

12. Januar 2008 · 21 Comments

Ein Rauschen geht durch die Blogosphäre: Newsgator vertreibt seinen Feedreader NetNewsWire seit der aktuellen Version 3.1 als Freeware. Sehr erfreulich!

Da ich mich im täglichen Gebrauch mit dem OpenSource-Reader Vienna angefreundet habe, muss NetNewsWire im Test erstmal gegen meinen Platzhirsch bestehen. Die Übernahme meiner Feeds klappt mittels OPML jedenfalls problemlos, sogar inklusive der Ordnerstruktur.

Auf den ersten Blick ähneln sich die beiden Kandidaten sehr, auch das Handling ist ähnlich - ein Umstieg wäre also problemlos möglich.


NetNewsWire mit Tabs in der rechten Sidebar


Zum Vergleich: der OpenSource-Reader Vienna

Beide Reader bieten an, die verlinkten Seiten in eigenen Browsertabs innerhalb des Readers zu öffnen. Hier ist NetNewsWire etwas eleganter: Miniscreenshots in der Sidebar erleichtern die Navigation.

Zusätzlich bietet NetNewsWire einige Features, die Vienna (noch) nicht kennt: so kann man z.B. Clippings speichern, Inhalte direkt mittels Blogsoftware posten oder per E-Mail versenden, Links an del.icio.us oder auch an VoodooPad schicken. Eine Besonderheit ist das Synchronisieren mehrerer Installationen über einen Newsgator- oder .mac-Account. Sehr schön auch: die Anzeige von “Dinosauriern”, also Feeds, die lange keine neuen Inhalte geliefert haben.

Vienna hingegen kann in der Detaildarstellung mit eigenen Styles angepasst werden und - entscheidender Vorteil gegenüber NetNewsWire - es ist in deutsch erhältlich. Insgesamt wirkt das Interface auch etwas aufgeräumter.

Fazit: wäre NetNewsWire vor einem Jahr Freeware geworden, hätte ich mit dem Umstieg nicht gezögert. Inzwischen hat Vienna aber so weit aufgeholt, dass ich ihm vorerst treu bleiben werde.

Systemvoraussetzungen: OS X 10.4
Download: NetNewsWire 3.1
Lizenz: Freeware

→ 21 CommentsCategories: Freeware · Mac OS X · RSS
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BBC Radio Widget - Radio 1.0 trifft Last.fm

22. Dezember 2007 · 8 Comments

Dashboard Widgets habe ich hier nicht vorgestellt, da sich mir ihr Sinn - und der des Dashboards im allgemeinen - bisher nicht erschlossen hat.

Wenn aber einer der wichtigsten Radiosender der Welt, nämlich die BBC, ein Widget programmieren lässt, mit dem man das eben online gehörte Radioprogramm zu Last.fm scrobbeln kann, dann ist das schon eine Erwähnung wert. (übrigens auch für Last.fm selbst) Schließlich kommt dies einer faktischen Anerkennung des neuen Mediums durch das klassische Radio “1.0″ gleich.

Dabei verwendet das Widget den ohnehin verfügbaren Live-Stream im Real Player-Format und scrobbelt die mit übertragenen Informationen zu Titel und Künstler ins Last-fm-Profil. Aktuell stehen 4 Kanäle zur Auswahl: Radio 1, Radio 2, 6 Music und 1 Xtra.

Da BBC für alle 4 Kanäle auch User-Profile (Radio 1, Radio 2, 6 Music und 1 Xtra.) bei Last.fm angelegt hat, und dort selbst das komplette (!) Radioprogramm scrobbelt, kann man vorab über das Taste-O-Meter abgleichen, welcher der Kanäle am besten zum eigenen Musikgeschmack passt. Das ist wahrlich Radio 2.0!

Einziger Nachteil: der Real Player ist Voraussetzung, und der läuft halt manchmal mit etwas mauer Qualität.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wann die ersten deutschen Sender dieses neue Userbindungs-Tool entdecken und vor allem, wann mein Lieblingssender motor.fm mitmacht.

Systemvoraussetzungen: OSX 10.4, Real Player
Download: BBC Radio Widget 0.2.1
Lizenz: Freeware

→ 8 CommentsCategories: Audio · Freeware · Mac OS X · Musik · Widgets
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ExifRenamer - Bilder eindeutig umbenennen

15. Dezember 2007 · 2 Comments

Zum Thema “Bilder ohne iPhoto verwalten” hat mir David einen guten Tipp gegeben: das Umbenennen von Photos mit eindeutigen Namen auf Basis ihrer EXIF-Daten funktioniert noch besser mit dem Tool ExifRenamer von Stefan Robl.

Auf einen Schlag hat man aus einem Berg von Bildern mit nichtssagenden Namen vom Typ “PIC00001.jpg” eindeutig wiedererkennbare gemacht wie z.B. “2007-12-12_22-10-05.jpg”.

Das schönste aber: seit meinem Abschied von iPhoto importiere ich Bilder ja wieder ganz brav mit dem Dienstprogramm “Digitale Bilder” - und hier läßt sich ExifRenamer praktischerweise als “Automatischer Prozess” nach dem Import einstellen. Wunderbar einfach!

Systemvoraussetzungen: ?? (Funktioniert aber unter 10.4 und 10.5)
Download: ExifRenamer 2.1.1
Lizenz: Donationware

→ 2 CommentsCategories: Donationware · Mac OS X · imaging
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iScrobbler - schlanker Last.fm-Sender

3. Dezember 2007 · 8 Comments

Habe ich meine liebste Internetplattform Last.fm eigentlich schon gepriesen? Na klar. Aber ein weiterer Bericht soll erlaubt sein. Mit dem hier bereits vorgestellten Last.fm-Player bekommt der Musik-Freund Zugang zur weiten Welt der Last.fm-Radios und kann gleichzeitig die gehörte Musik seinem Profil hinzufügen.

Auf der selben von Last.fm Audioscrobbler genannten Technologie setzt das Menüleisten-Programm iScrobbler auf. Solange man seine Musik vorrangig in iTunes hört, tut es im wesentlichen dasselbe wie Last.fm, nämlich das eigene Musikprofil aktualisieren. Dies geht allerdings wesentlich weniger ressourcenfressend vonstatten. (Programmgröße 2,9 MB statt 85 MB bei Last.fm) und funktioniert schon seit längerem zuverlässig mit iPods (selbst mit meinem etwas betagten Shuffle).

Natürlich bietet es auch die Funktionen, Titel zu taggen, zu Lieblingstiteln zu erklären oder anderen Last.fm-Usern zu empfehlen.

Weitere Informationen zu den gehörten Titeln kann man bei Bedarf ebenfalls einblenden, ansonsten zieht sich das Programm immer diskret in die Menüleiste zurück. Dass es eine Schnittstelle zu Growl hat, versteht sich von selbst.

Die einzige Funktion, die ihm im Gegensatz zur “offiziellen” Last.fm-Software fehlt ist das Last.fm-Radio, aber selbst das gibt es schon in der aktuellen Beta-Version.

Auf dieses Tool brachte micht übrigens Ralph mit seinem Kommentar zu meinem ersten Last.fm-Beitrag. Besten Dank dafür!

Systemvoraussetzungen: OS X 10.3.9
Download: iScrobbler 1.5.2
Lizenz: OpenSource

→ 8 CommentsCategories: Audio · Mac OS X · Musik · OpenSource · iTunes
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