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27. September 2006 · 4 Comments
Das kann jedem mal passieren: mit klarem Recherche-Ziel ins in die Wikipedia eingetaucht - und viele Klicks später an der gewünschten Information vorbeigesurft und im Info-Dschungel verlaufen…

Die geniale Software Pathway korrigiert genau dieses Problem jeder Wiki-Anwendung und protokolliert einfach den Klickpfad. Und zwar sowohl grafisch mit einer Art Mindmap als auch textlich in Form der Klickhistorie. Dies alles in einem eleganten , schnörkellosen Interface.

Ein wichtiges Feature ist die automatische Einblendung verwandter Seiten in Form eines Kranzes von Info-Bubbles um die aktuelle Seite. Ein klarer Mehrwert gegenüber der konventionellen Erschließung mittels Browser.

Jede Recherche lässt sich praktischerweise zur späteren Verwendung als eigenes Dokument speichern. Wer hier noch nur mit seinem Browser in der Online-Enzyklopädie stöbert, der verpasst was.
Der Entwickler Dennis Lorson betont, dass er die Zahl der Features bewusst klein gehalten hat. Und das ist gut so. Eine intuitiv zu bedienende, sehr schlanke Software (Download-Volumen 472 kB) ist das Ergebnis.
Diese Software schafft es in meine Top 10 und wird dringend zum Download empfohlen!
Systemvoraussetzungen: OS X 10.4
Download: Pathway 0.5
Nachtrag:
es heißt wohl eher “die Wikipedia” als “das Wikipedia”. Leser mit sensiblem Sprachempfinden mögen mir den Lapsus verzeihen…
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Der Nutzen von Philip Dows Journler hat sich mir erst auf den zweiten Blick erschlossen. Wozu brauche ich ein Programm, in dem ich alle möglichen Notizen chronologisch sammeln und nach verschiedenen Suchkriterien wieder erschließen kann?
Was ich viel dringender brauche, ist ein Programm, in dem ich alle Aufgaben (neudeutsch: Todos) nach unterschiedlichen Projekten, Personen, Kontext etc. erfassen und sortiert wieder ausgeben und abhaken kann - kurzum: das, was die Angelsachsen GTD (”Getting Things Done”) nennen. Aber hoppla: genau dies kann Journler ja ganz vorzüglich!
Für jede Aufgabe erstelle ich einen Eintrag, gebe ihr eine Kategorie (=”Projekt”), gebe Ihr diverse Schlagworte (=”Bearbeiter” oder “Kontext”) und evtl. ein Label mit und schon habe ich ein neues Todo angelegt.
Natürlich gibt es einige Programme und Online-Tools, die dies ebenfalls beherrschen, aber keines von denen, die ich getestet habe, passt so genau.

Die besondere Stärke liegt in den “intelligenten Ordnern”, die - ähnlich wie bei iTunes - Einträge nach definierten Suchkriterien sammeln. Das besondere dabei: verschachtelte Ordner erben die Kriterien des übergeordneten Ordners. Sehr praktisch.
Die eigentliche Besonderheit, nämlich die sehr gute Integration der i-Programme, nutze ich zwar (noch) nicht, sie muss aber erwähnt werden. Per Drag & Drop kann ich Adressen, iTunes-Titel, Filme, Bilder aus iPhoto oder Safari-Bookmarks in die Einträge integrieren. Dass alle Einträge mittels Spotlight durchsuchbar sind, versteht sich. Außerdem kann ich sie per E-Mail versenden oder in einem Blog publizieren.
Jedenfalls stelle ich fest, dass ich immer häufiger wichtige Notizen zu den Todos speichere, und damit langsam dem ursprünglich beabsichtigten Zweck “Digitales Notizbuch” doch immer näher komme.
Das Programm ist Donationware, und ich habe selten so gerne gespendet…
Download: Journler 2.0.1
Systemvoraussetzungen: 10.4
Vielen Dank übrigens den “Kritikern”, die mich auf Journler gebracht haben.
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Nach dem wir uns im letzten Beitrag davon überzeugen konnten, dass der Firefox mindestens so lecker aussehen kann wie der Safari, kommen heute die eigentlichen Argumente zum Zug.
So gut der Safari auch sein mag, letztlich ist er mit einer Verbreitung von ein paar Prozent ein Nischenprodukt und wird von manchen Webentwicklern einfach nicht berücksichtigt. Da sieht die ein oder andere Seite schon mal etwas seltsam (oder gar nicht) aus. Da der Firefox, was die korrekte Darstellung standard-konformer Websites betrifft, eine Führungsposistion hat und seine Verbreitung in Deutschland langsam auf die 30% zusteuert die 20% überschritten hat, ist er schon allein deshalb die bessere Wahl.
Das Killer-Feature: Extensions
Die wahre Stärke des Firefox sind die Extensions, mit denen man sich den maßgeschneiderten Browser zusammenklicken kann. Die Auswahl ist riesig, hier soll nur meine kleine Auswahl mit den Schwerpunkten
- RSS-Newsfeed
- Webentwickler-Tools
- Social Bookmarking
besprochen werden.

Hier die Extensions auf einen Blick:
- Die Sage-Newsreader-Extension ist nicht ganz so elegant wie der RSS-Reader im Safari, erfüllt Ihren Zweck aber flott und unauffällig - und lässt sich mit eigenen Styles Mac-gerecht gestalten. Besonders empfohlen sei hier der "Hicks"-Style.
- Pflicht für jeden, der mit Webentwicklung zu tun hat ist die Webdeveloper Toolbar von Chris Pederick. Sie bietet mindestens 50 Funktionen für jeden, der eine Website komplett analysieren muss.
- Die del.icio.us-Extension integriert das Social Bookmarking derart elegant, dass es keinen mehr geben sollte, der seine Bookmarks lokal hortet… Um die bei del.icio.us gepeicherten Bookmarks dennoch lokal zu speichern (man weiß ja nie…) gibt es die praktische Foxylicious-Extension
- Der Pearl Crescent Page Saver wurde hier bereits besprochen. Es gilt weiterhin: Download-Pflicht!
- Die HTML-Tidy-Extension zeigt immer ganz unauffällig HTML-Warnungen und -Fehler an und ergänzt die Quelltext-Darstellung um ein Fehler-Highlighting und eine Möglichkeit zur Korrektur des Quelltexts! Sehr praktisch!
- Und dann noch ein Leckerbissen, exklusiv für OS X: die Firebug-Extension. In einer Konsole am Seitenfuß kann man Stück für Stück den Quellcode der Seite inspizieren, indem man auf die fraglichen Elemente im Browser-Fenster klickt.
Wie gesagt: dies ist nur eine kleine persönliche Auswahl - viele weitere Extensions gibt es z.B. bei Erweiterungen.de, Extension Mirror oder direkt bei Mozilla. Die Auswahl sollte jeden Safari-User neugierig machen. Und wer heute noch den Internet Explorer auf dem Mac benutzt, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen…
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Dass der Firefox-Browser in vielerlei Hinsicht dem Safari etwas voraus ist, hat sich inzwischen auch unter Mac-Hardlinern herumgesprochen. Dennoch hat er ein Manko, dass ihn für viele Mac-User zur zweiten Wahl macht. Er ist einfach nicht so schön und passt nicht so ganz in die schicke Mac-Umgebung. Dies kann man jedoch mit zwei kleinen Eingriffen fix beheben.
Schauen wir uns kurz die Ausgangsposition an:

Safari im Brushed-Metal-Design

Firefox im Standard-Design
Variante 1: Firefox im Brushed-Metal-Look
Ganz eindeutig: der Firefox sieht einfach hausbacken aus. Bekanntermaßen kann der Firefox mit so genannten Themes im Design verändert werden. Was läger also näher, als ein Brushed-Metal-Design zu installieren? Ein solches findet sich bei Arronax. Zwei Klicks und einen Neustart später präsentiert sich der Firefox so:

Firefox mit mit Brushed-Metal-Theme von Arronax
Na also, das sieht doch schon ganz flott aus. Aber es geht noch besser…
Variante 2: Safari und Firefox im UNO-Look
Die Firma Interacto bietet ein Programm namens UNO, das noch einen guten Schritt weitergeht. Es installiert ein systemweites “Theme”, das allen Programmen eine gemeinsame Gestaltung - nämlich das aktuelle Aluminium-Design von OS X Panther - verpasst. Und hiervon profitiert nicht nur der Firefox sondern wie alle Programme auch der Safari:

Safari mit UNO-Theme
Für den Firefox bedarf es zusätzlich noch des passenden UNO-Themes von Arronax - und schon präsentiert er sich als Zwillingsbruder des Safari…

Firefox mit systemweitem UNO-Theme und UNO-Theme von Arronax
Nachdem die Designfragen nun geklärt sind, wird es dann im Teil 2 um die technischen Vorzüge des Firefox gehen.
Downloads:
OS X Firefox-Themes bei Arronax
UNO GUI Unifier 1.2
Systemanforderungen: 10.4
Nachtrag: Sehe gerade, dass Surfgarden der gleichen Meinung ist. Freut mich!
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Lange Zeit war Transmit meine erste Wahl, wenn es um das Thema FTP ging.
Mit Cyberduck - regelmäßige Leser kennen es schon von meiner Liste der Standardanwendungen - habe ich jetzt allerdings ein kostenloses Programm im Einsatz, das Transmit locker das Wasser reichen kann.
Es ist extrem simpel zu bedienen (egal, ob es sich um eine FTP- oder SFTP-Verbindung handelt) und bietet eine enge Verzahnung mit OS X und fremden (Helfer-)Programmen. Es nutzt nicht nur den den OSX Schlüsselbund, Spotlight, Rendezvous und AppleScript sondern bietet auch Anbindungen an Growl und Quicksilver. Besonders schön ist bei Cyberduck auch das Interface, das 100% mac-like geraten ist.
Wer sich hin und wieder mit einem Windows-FTP-Client wie WS-FTP herumschlagen muss, weiß diese Eleganz und Einfachheit zu würdigen…

Entwickler-Homepage: Cyberduck.ch
Download: Cyberduck 2.5.5
Systemanforderung: 10.3.9
[ Technorati-Tags: Freeware | OSX | Utility | FTP | OpenSource ]
Nachtrag 17.05.2006
Bei einer aktuellen Umfrage zum Thema FTP beim Apple Blog schlägt sich Cyberduck übrigens auch ganz wacker…
Nachtrag 10.08.2006
Im Vergleichstest beim Apple Blog gibt es eine Tabelle, in der die Features der 5 populärsten FTP-Clients gegenüberstellt werden.
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