Archiv der Kategorie: OpenSource

Spectacle – Fenster mit der Tastatur anordnen

Window Manager gibt es ja wie Sand am Meer. Spectacle ist allerdings ein besonders praktisches, schnörkelloses und intuitives Exemplar.

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Mit 14 verschiedenen Tastenkombinationen kann man geöffnete Programmfenster in der Position und Größe verändern. Außerdem – und da unterscheidet sich Spectacle von manchem kostenlosen Konkurrenten – lassen sich Fenster auch auf mehreren Monitoren verschieben.

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Nach Aussage des Entwicklers ist und bleibt das Programm OpenSource – und er fordert dazu auf, Fehler und Feature-Wünsche einzureichen.

Systemvoraussetzungen: unbekannt (getestet unter OS X 10.7)
Download: Spectacle 0.6.10
Lizenz: OpenSource, Donationware

Chromatic und Chromium – Chrome ohne Google

Wer sich mit Google Chrome nicht anfreunden mag, weil er befürchtet, ungewollt Daten an Google zu übermitteln, kann auch zu Chromium greifen. Dies ist die OpenSource-Software, die dem Google-Browser zu Grunde liegt.

Der Browser ist tatsächlich deutlich schneller als Firefox und bietet ebenfalls viele Extensions,  die sich allerdings deutlich eleganter verwalten lassen. Ein Testlauf lohnt sich also allemal.

Der Zugang zur aktuellen Chromium-Version ist allerdings nicht ganz einfach. Und hier kommt das Hilfsprogramm Chromatic zum Einsatz. Mit ihm installiert und aktualisiert man Chromium mit wenigen Klicks.

Systemvoraussetzungen:  OS X 10.5
Download: Chromatic 0.1 (installiert und aktualisiert Chromium)
Lizenz: OpenSource BSD License

Notational Velocity – effiziente Notizverwaltung ohne Maus

Das Notizprogramm Notational Velocity erfährt ja aktuell eine gehörige Aufmerksamkeit in der OS X-OpenSource-Gemeinde. Mich hat dies dazu veranlasst, dieses Programm – nach einem wenig ergiebigen Testlauf vor längerer Zeit – nochmals unter die Lupe zu nehmen.

Und was soll ich sagen? Es hat sich binnen kürzester Zeit zu einem meiner meist genutzten Programme gemausert. Ich verwende es, um die täglich anfallenden Kleintexte – seien es Telefonnotizen, Bass-Tabs, Quellcode-Schnipsel oder Geistesblitze (letztere eher seltener) – zu notieren und wieder auffindbar zu speichern.

Die Bedienung ist etwas ungewöhnlich, aber höchst effizient und komplett mauslos. Nach dem blitzschnellen Start landet man mit dem Cursor in der Suchzeile. Mit der Eingabe von Suchbegriffen filtert man die darunter liegende Liste aller Notizen. Ist die passende dabei, wählt man sie mit dem Cursor (Pfeil abwärts) aus und springt mittels Return in das Bearbeitungsfeld. Gibt es keine passende Liste, erzeugt man mit der Return-Taste eine neue Notiz – die Suchphrase wird dann zur Überschrift.

Wer sich an dieses Vorgehen gewöhnt hat, wird man kaum ein anderes Programm finden, mit dem man derart schnell seinen digitalen Zettelkasten pflegen kann.

Die Notizdateien kann man im TXT-, RTF- oder HTML-Format anlegen. Für die Speicherung – die übrigens fortlaufend und selbsttätig im Hintergrund stattfindet – kann man aus verschiedenen Varianten wählen. Entweder als Einzeldateien in einem der genannten Formate oder als (optional verschlüsselte) Datenbank.

Bei den Einzeldateien profitiert man davon, dass sie von Spotlight indiziert werden – die Headline wird übrigens praktischerweise gleich zum Dateinamen. Zudem können sie auch mit anderen Programmen weiterbearbeitet werden.

Für Nutzer der Webdienstes Simplenote bietet Notational Velocity eine Schnittstelle zur Synchronisierung. Man kann als Speicherort für seine Notizen aber auch durchaus eine Dropbox verwenden.

Als OpenSource-Projekt erfährt Notational Velocity aktuell eine spannende Entwicklung. So habe ich zum Beispiel eine Programm-Version gesehen, die Markdown-Syntax verarbeitet (via Kazam), während Stammleser Axel an einer Version mit Sticky Notes arbeitet.

Systemvoraussetzungen: OS X 10.4
Download: Notational Velocity 2.0β3
Lizenz: OpenSource BSD

Mit diesem Beitrag habe ich übrigens einen weiteren Baustein für meinen lang geplanten Artikel zum Thema “Produktivität mit kostenloser OS X-Software” gelegt…

Google Quick Search Box – Ersatz für Quicksilver

Alternativen zu meinem Lieblings-Hilfsprogramm Quicksilver brauche ich ja eigentlich keine. Und so viel besser kann ich mir Launchbar nicht vorstellen, dass ich gleich 24 Euro dafür ausgeben mag.

Google schickt allerdings mit der Google Quick Search Box einen Kandidaten ins Launcher-Rennen, der ähnliches leistet, und der durchaus einen genaueren Blick wert ist. So kann man mit wenigen Tastendrücken lokale und Website-Suchen ausführen, sich durch die eigenen Mails, Adressen, Bilderverzeichnisse oder ganze Server-Laufwerke durchhangeln und die gefundenen Dateien mit verschiedenen Funktionen bearbeiten.
Mit einer definierten Tastenkombination öffnet sich eine Suchleiste.
Suchergebnisse aus lokalen und entfernten Quellen.
Jetzt ist Google ja durchaus verdächtig, solcherlei Aktionen zum Vervollständigen seiner Datensammlung und Abrundung der Benutzerprofile zu verwenden. In den Voreinstellungen gibt es allerdings die Möglichkeit, die Übermittlung der Nutzungsstatistik abzuschalten. Und das Angebot, seinen Google-Account mit der Quick Search Box zu verbinden, muss man ja auch nicht gerade nutzen…
Bin gespannt auf eure Kommentare… ;)
Systemvoraussetzungen:  OS X 10.5
Lizenz: OpenSource (Apache License)

Geschrieben via email auf freewareosx @ posterous

5 Jahre ClamXaV: Version 2 zum Jubiläum

Der OpenSource-Klassiker ClamXaV ist rechtzeitig zum fünften Jubiläum mit seiner Version 2.0 (beta) herausgekommen.

Wer es noch nicht getan hat, kann ja jetzt über eine Installation nachdenken. Die Diskussion über Sinn und Unsinn einer Antivirus-Software führen wir ja bereits hier. Das Programm hat nun ein zeitgemäßes Interface und ist in der Bedienung sehr simpel. Und: in 3 Jahren hat es bei mir in einer Mail einen (Windows-)Virus gefunden…

Systemvoraussetzungen: OS X 10.5
Download: ClamXaV 2.0 beta
Lizenz: OpenSource, Donationware

Geschrieben via email auf freewareosx @ posterous