Archiv der Kategorie: Freeware

Cobook – Adressbuch mit Social-Media-Anbindung

Cobook ist ein Menüleisten-Programm, das einfachen Zugang auf Adressen ermöglicht. Klingt nicht besonders spektakulär, ist es aber. Unter der einfachen Oberfläche verbirgt sich eine Fülle praktischer Funktionen.

Das Besondere an diesem Programm ist nämlich, dass es durch komplette Tastatursteuerung superschnellen Zugang auf gesuchte Adressen ermöglicht, einfach in den Bearbeitungsmodus wechselt und wichtige Aktionen, wie z.B. ein E-Mail an den gewünschten Kontakt zu senden, anbietet.

Eine weitere Besonderheit: Daten und Avatar-Bilder aus Social-Media-Accounts wie Twitter, Facebook oder Linkedin lassen sich zu den vorhandenen Adressen hinzufügen. (Schnittstellen zu XING und Google Kontakte sind in der Mache) Außerdem lassen sich die Adressen bequem taggen.

Dabei kann man übrigens wählen, ob als Datenbasis das Apple-Adressbuch oder ein eigenes verwendet wird.

Um den eleganten Workflow zu verstehen, testet man das Programm am besten mal selbst oder schaut sich das Werbevideo an.

Systemvoraussetzungen: OS X 10.6 (64-bit)
Download: Cobook 1.0 (via Mac App Store)
Lizenz: Freeware

Chromatic und Chromium – Chrome ohne Google

Wer sich mit Google Chrome nicht anfreunden mag, weil er befürchtet, ungewollt Daten an Google zu übermitteln, kann auch zu Chromium greifen. Dies ist die OpenSource-Software, die dem Google-Browser zu Grunde liegt.

Der Browser ist tatsächlich deutlich schneller als Firefox und bietet ebenfalls viele Extensions,  die sich allerdings deutlich eleganter verwalten lassen. Ein Testlauf lohnt sich also allemal.

Der Zugang zur aktuellen Chromium-Version ist allerdings nicht ganz einfach. Und hier kommt das Hilfsprogramm Chromatic zum Einsatz. Mit ihm installiert und aktualisiert man Chromium mit wenigen Klicks.

Systemvoraussetzungen:  OS X 10.5
Download: Chromatic 0.1 (installiert und aktualisiert Chromium)
Lizenz: OpenSource BSD License

Droplr – der kleine Online-Speicher zwischendurch

Die Vorzüge des Online-Speichers Dropbox habe ich schon ausgiebig beschrieben. Einen etwas anderen, aber im Twitter-Zeitalter sehr interessanten Weg geht der Online-Dienst Droplr.

Nach der Installation und Registrierung via Twitter-Account steht ein zusätzliches Menüzeilen-Symbol zur Verfügung, das Funktionen und Einstellungen erschließt und als Zielpunkt für Drag-and-Drop-Aktionen dient.

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Google Quick Search Box – Ersatz für Quicksilver

Alternativen zu meinem Lieblings-Hilfsprogramm Quicksilver brauche ich ja eigentlich keine. Und so viel besser kann ich mir Launchbar nicht vorstellen, dass ich gleich 24 Euro dafür ausgeben mag.

Google schickt allerdings mit der Google Quick Search Box einen Kandidaten ins Launcher-Rennen, der ähnliches leistet, und der durchaus einen genaueren Blick wert ist. So kann man mit wenigen Tastendrücken lokale und Website-Suchen ausführen, sich durch die eigenen Mails, Adressen, Bilderverzeichnisse oder ganze Server-Laufwerke durchhangeln und die gefundenen Dateien mit verschiedenen Funktionen bearbeiten.
Mit einer definierten Tastenkombination öffnet sich eine Suchleiste.
Suchergebnisse aus lokalen und entfernten Quellen.
Jetzt ist Google ja durchaus verdächtig, solcherlei Aktionen zum Vervollständigen seiner Datensammlung und Abrundung der Benutzerprofile zu verwenden. In den Voreinstellungen gibt es allerdings die Möglichkeit, die Übermittlung der Nutzungsstatistik abzuschalten. Und das Angebot, seinen Google-Account mit der Quick Search Box zu verbinden, muss man ja auch nicht gerade nutzen…
Bin gespannt auf eure Kommentare… ;)
Systemvoraussetzungen:  OS X 10.5
Lizenz: OpenSource (Apache License)

Geschrieben via email auf freewareosx @ posterous

Spirited Away – nicht benutzte Fenster ausblenden

Durch Beiträge von @pixelgraphix und @hansdorsch bin ich auf das kleine Programm Spirited Away gestoßen.

Es hat nur eine einzige Funktion: es blendet Fenster von Programmen aus, die länger nicht aktiv waren (Standardwert: 60 Sekunden). Außerdem nistet es sich mit einem putzigen Icon in der Menüleiste ein, wo man noch ein paar Einstellungen vornehmen kann.
Um ehrlich zu sein: so richtig mag sich mir der Sinn dieses Programms nicht erschließen.
Es ist zwar lustig, nach ein paar Minuten an den Rechner zurückzukommen, wo einem ein freier Blick auf den Desktop geboten wird. Im laufenden Betrieb finde ich es aber eher irritierend, wenn plötzlich Programmfenster verschwinden… Vor allem, da bloßes Hinschauen natürlich nicht als Aktivität erkannt wird, so dass einem plötzlich ein längerer Lesetext entzogen wird. ;)
Wer kann mir die Vorteile nennen?
Systemvoraussetzungen: OS X 10.5
Liznez: Freeware

Geschrieben via email auf freewareosx @ posterous