Archiv der Kategorie: Finder

Spectacle – Fenster mit der Tastatur anordnen

Window Manager gibt es ja wie Sand am Meer. Spectacle ist allerdings ein besonders praktisches, schnörkelloses und intuitives Exemplar.

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Mit 14 verschiedenen Tastenkombinationen kann man geöffnete Programmfenster in der Position und Größe verändern. Außerdem – und da unterscheidet sich Spectacle von manchem kostenlosen Konkurrenten – lassen sich Fenster auch auf mehreren Monitoren verschieben.

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Nach Aussage des Entwicklers ist und bleibt das Programm OpenSource – und er fordert dazu auf, Fehler und Feature-Wünsche einzureichen.

Systemvoraussetzungen: unbekannt (getestet unter OS X 10.7)
Download: Spectacle 0.6.10
Lizenz: OpenSource, Donationware

SugarSync – Fünf GigaByte in der Cloud

Auch einem zufriedenen DropBox-User entgehen nicht die immer häufigeren Meldungen zum Online-Speicherdienst SugarSync.

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Die Ähnlichkeiten zu Dropbox sind offensichtlich. Das Programm bietet ebenfalls einen kostenlosen Online-Speicherplatz, der sowohl über eine Website als auch über Desktop- und Mobile Clients erschlossen werden kann. Auch hier kann man einen (oder mehrere) lokale Ordner definieren, die automatisch mit dem Online-Space abgeglichen werden.

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SugarSync nistet sich ebenfalls in der Menüzeile ein und informiert über Status und Einstellungen. Bei der Verwaltung der Ordnerfreigaben kann man sehr differenzierte Rechte für die verschiedenen abzugleichenden Rechner einstellen. Hier bietet SugarSync mehr Funktionen als Dropbox, dafür ist es vom Handling auch etwas komplizierter.

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Der entscheidende Unterschied zu Dropbox ist allerdings die Größe des Speicherplatzes. Der umfasst nämlich in der kostenlosen Version satte 5 Gigabyte. Hier gibt es eine Übersicht aller Features sowie den Vergleich mit dem Wettbewerb.

Systemvoraussetzungen: OS X
Download: https://www.sugarsync.com/referral?rf=ctzromhfxcbze
(Dies ist ein Werbelink: 500 MB Bonus für dich – und für mich: https://www.sugarsync.com/  )

Geschrieben via email auf freewareosx @ posterous

Tagger – einfaches Taggen im Openmeta-Standard

“Tagging” als Ordnungsprinzip auf Finder-Ebene kann eine schöne Alternative oder Ergänzung zur klassischen Ordner-Struktur sein. Immer mehr Programme setzen dabei auf den Openmeta-Standard – das Thema verdient eine nähere Betrachtung. Mit Punakea und Tagit habe ich vor längerer Zeit ein paar Versuche unternommen, nun hat ein Beitrag von Vranx zu  Tagger mein Interesse wieder geweckt.

Tagger funktioniert ganz einfach. Wenn man im Finder ein oder mehrere Objekte markiert hat und Tagger startet, öffnet sich ein Fenster, in dem die bereits zugeordneten Tags angezeigt und weitere – natürlich mit Autocomplete-Unterstützung – hinzugefügt werden können. Einen eleganteren Workflow bekommt man, wenn man Tagger mittels Quicksilver oder einem anderen Launcher starten.

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Droplr – der kleine Online-Speicher zwischendurch

Die Vorzüge des Online-Speichers Dropbox habe ich schon ausgiebig beschrieben. Einen etwas anderen, aber im Twitter-Zeitalter sehr interessanten Weg geht der Online-Dienst Droplr.

Nach der Installation und Registrierung via Twitter-Account steht ein zusätzliches Menüzeilen-Symbol zur Verfügung, das Funktionen und Einstellungen erschließt und als Zielpunkt für Drag-and-Drop-Aktionen dient.

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Delibar revisited – Del.icio.us-Links in der Menüzeile

Vor mehr als drei Jahren habe ich hier den Del.icio.us-Bookmark-Browser Delibar vorgestellt. Bei einem neuerlichen Besuch der Website stellte ich fest, dass sich das Programm sehr erfreulich weiterentwickelt hat. Grund genug, es nochmals vorzustellen.

Es nistet sich mit einem kleinen Icon in der Menüzeile ein, kann über einen konfigurierbaren Hotkey aufgerufen werden und zeigt in einer schönen Liste die aktuellen Del.icio.us-Bookmarks von einem oder mehreren Accounts.

Sie sind bequem durchsuchbar. Einmal durchgeführte Suchen lassen sich speichern. Bei Klick oder “enter” wird der gewählte Bookmark im Standard-Browser geöffnet. Weitere Funktionen wie die Darstellung der Links aus dem Del.icio.us-Netzwerk, das Bearbeiten der Links und das “Sharen” via Twitter und Co. bleiben nach der 2-wöchigen Testphase der kostenpflichtigen Pro-Version vorbehalten.

Fraglich, ob man das Programm angesichts der perfekten Integration von Del.icio.us in die Firefox-Bookmark-Verwaltung überhaupt braucht. Als alternativer, browser-unabhängiger Zugang ist es jedenfalls eine feine Lösung.

Systemvoraussetzungen: OS X 10.5, 10.6
Download: Delibar 1.0.1
Lizenz/Kosten: Kostenlose Lightversion, Pro-Version 18$

Geschrieben via email auf freewareosx @ posterous