Archiv der Kategorie: Donationware

Spectacle – Fenster mit der Tastatur anordnen

Window Manager gibt es ja wie Sand am Meer. Spectacle ist allerdings ein besonders praktisches, schnörkelloses und intuitives Exemplar.

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Mit 14 verschiedenen Tastenkombinationen kann man geöffnete Programmfenster in der Position und Größe verändern. Außerdem – und da unterscheidet sich Spectacle von manchem kostenlosen Konkurrenten – lassen sich Fenster auch auf mehreren Monitoren verschieben.

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Nach Aussage des Entwicklers ist und bleibt das Programm OpenSource – und er fordert dazu auf, Fehler und Feature-Wünsche einzureichen.

Systemvoraussetzungen: unbekannt (getestet unter OS X 10.7)
Download: Spectacle 0.6.10
Lizenz: OpenSource, Donationware

Integrity – Linkprüfung und Sitemap-Erstellung

Im  Zeitalter von Content-Management-Systemen und Link-Management sollte eine Überprüfung von Links eigentlich nicht mehr erforderlich sein. Sollte man meinen.

Der Link-Checker Integrity hat dennoch seine Daseinsberechtigung. Seien es die externen Links, oder auch interne Links, die von findigen CMS-Redakteuren als externe gesetzt wurden. Fehlerhafte Links wird es immer geben, und diese sind nicht nur ärgerlich für Besucher sondern sollen sich auch ungünstig auf das Google-Ranking auswirken. Warum also nicht mit wenigen Klicks die gesamte Website crawlen lassen.

Weitere Optionen sind  die Suche nach fehlenden Bildern, die Erstellung einer Google-Sitemap oder das Archivieren der durchsuchten Seiten, was letztlich nichts anderes als ein Website-Downloader ist.

Das Ergebnis bekommt man als übersichtlich Liste inklusive der Fehlerklasifizierungen angezeigt. Diese Liste lässt sich als CSV oder XML exportieren. Kurzum: ein praktisches Tool, das dem gewissenhaften Webmaster durchaus die Arbeit erleichtert.

Systemvoraussetzungen: OS X 10.5 (ältere Version für 10.3 und 10.4 vorhanden)
Download: Integrity 3.7
Lizenz: Donationware

Vox – Minimaler Musikplayer mit ungeahnten Möglichkeiten

Auf den ersten Blick ist Vox von Alessio Nonni ein minimales Abspielprogramm für Audio-Dateien in vielen Formaten. (aac, mp3, ogg, flac, aiff, wav und viele meh

Auf den zweiten Blick offenbaren sich darüber hinaus erstaunliche Möglichkeiten. Mit Vox kann man nicht nur alle denkbaren Audio-Formate konvertieren, auch die Ausgabe kann man über eingebaute Effekte wie Equalizer, Echo oder Time Stretch manipulieren. Die so veränderten Dateien lassen sich dann in vielen Formaten exportieren.

So harmlos sieht Vox beim Start aus, mit einigen Klicks sind alle Funktionen eingeblendet und der Monitor reicht kaum noch für alle Fenster.

Bei der Bearbeitung der Dateien kann man dabei auch auf Effekt-Plugins wie die integrierten Apple-AU-Plugins zugreifen oder (über einen entsprechenden Wrapper wie VSTAU Manager auch auf unzählige frei verfügbare VST-Effekte zugreifen. Ob man damit sinnvolles anstellen kann, mag jeder für sich selbst entscheiden, für mich ist es nicht viel mehr als eine Spielerei.

Die Voreinstellungsmöglichkeiten sind ebenfalls sehr vielfältig. Ich habe zwei Einsatzmöglichkeiten für mich entdeckt: einfaches Musikhören ohne das iTunes-Monster, wenn es mal knapp mit Speicher und CPU-Ressourcen wird. Growl-Unterstützung, ein Miniplayer in der Menüzeile und Last.fm-Scrobbling bringt VOX natürlich auch mit. Und mit dem Time Stretching kann ich mir beim Bass-Üben meine Lieblingstitel auf eine lernfreundliche Geschwindigkeit herunterregeln. ;)

Ein lebendiges User-Forum und die geplanten Features lassen erwarten, dass Vox noch attraktiver werden wird.

Systemvoraussetzungen:  OS X 10.4
Download: Vox 0.2.8 beta 2
Lizenz: Donationware

Tagger – einfaches Taggen im Openmeta-Standard

“Tagging” als Ordnungsprinzip auf Finder-Ebene kann eine schöne Alternative oder Ergänzung zur klassischen Ordner-Struktur sein. Immer mehr Programme setzen dabei auf den Openmeta-Standard – das Thema verdient eine nähere Betrachtung. Mit Punakea und Tagit habe ich vor längerer Zeit ein paar Versuche unternommen, nun hat ein Beitrag von Vranx zu  Tagger mein Interesse wieder geweckt.

Tagger funktioniert ganz einfach. Wenn man im Finder ein oder mehrere Objekte markiert hat und Tagger startet, öffnet sich ein Fenster, in dem die bereits zugeordneten Tags angezeigt und weitere – natürlich mit Autocomplete-Unterstützung – hinzugefügt werden können. Einen eleganteren Workflow bekommt man, wenn man Tagger mittels Quicksilver oder einem anderen Launcher starten.

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Blipster – komfortabler Blip.fm-Client auf Air-Basis

Ich bin kein Freund air-basierter Programme, passen sie doch vom Look & Feel meistens nicht so recht in das OS-X-Umfeld. Blipster, der Standalone-Client für die Musik-Community blip.fm ist allerdings derart praktisch, dass ich über solche Kleinigkeiten hinwegsehe und ihn hier vorstellen möchte.

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Der brasilianische Entwickler Leo Lobato hat all die Funktionen, die Blip.fm auf seiner Website anbietet, in ein schlankes Interface gepackt, so dass man browserunabhängig blippen kann. Angesichts der zunehmenden Menge von YouTube-Videos im Repertoire kann dies durchaus eine Entlastung für den Browser bedeuten.

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Home Station in Blipster

Viel wichtiger ist jedoch, das Blipster einige Funktionen bietet, die die Website nicht beherrscht. So kann man z.B. alle Ausgaben und Suchergebnisse auf bevorzugte Quellen einschränken. Dies ist wichtig, da die Musik-Community imeem, die einen guten Teil der Suchergebnisse liefert, Usern außerhalb der USA nur 30-Sekunden-Clips anbietet.

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Videoanzeige und Bearbeitung der Metadaten

Außerdem besteht die Möglichkeit, die Metadaten  des Titels vor dem Blippen noch zu bearbeiten, so dass man unkorrekte Einträge von Künstler und Titel vermeiden kann. Dies dürfte all diejenigen Blipper interessieren, die ihren Blipstream zu Last.fm scrobbeln und sich über seltsame Einträge in ihrer Library ärgern. Zudem kann man jederzeit die Videoausgabe ausschalten.

Systemvoraussetzungen: OS X oder Windows, Adobe Air, Blip.fm-Account
Download: Blipster Beta 1.1
Lizenz: Donationware