OS X Freeware – Kostenlose Mac-Software

NTFS-3G – Windows-Dateisystem am Mac

14. September 2009 · 16 Kommentare

ntfs-3g-logo

Ein Kommentar von Thorsten hat mich auf diese ebenso simple wie sinnvolle Systemerweiterung gebracht. NTFS-3G ist eine Treiber, der OS X um die Fähigkeit erweitert, Windows-NTFS-Platten zu lesen und zu schreiben.

NTFS-3G_prefpane

Nach der Installation, die übrigens auch MacFuse beinhaltet, kann man nicht nur Festplatten im Windows-Dateisystem NTFS vollständig nutzen, man kann sogar selbst NTFS-Volumes anlegen.

ntfs_disk_utility

Dies alles funktioniert so simpel und selbstverständlich, dass man sich ernsthaft fragt, warum OS X das nicht gleich von Haus aus beherrscht.

Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.4
Download: NTFS-3G für Mac OS X 2009.4.4
Lizenz:

Kategorien: Finder · Mac OS X · System Utilities
Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

16 Antworten bis hierher ↓

  • eXeler0n // 17. November 2009 um 1:21

    Hallo,

    also ich muss sagen, ich hatte bei meinem mehrwöchigen Test keine größeren Probleme, bis ich gesehen habe, dass NTFS-3G bei mir bis zu 20% von meiner CPU zieht. Warum weiß ich nicht, eventuell wegen der Bootcamp Partition.
    Auf jeden Fall hab ich das wieder gelöscht, da ich mein Notebook viel ohne externe Stromquelle nutze und das doch gut Akkulaufzeit ausmacht.

    MfG

  • ririen // 5. Oktober 2009 um 10:30

    nice post, thank’s I’ll be try, it’s very useful for me

  • Festplatte mit Windows teilen: NTFS am Mac « Apfelblitz // 28. September 2009 um 7:32

    [...] meinem Mac laufen. Auf die Idee gebracht doch noch drüber zu Bloggen hat mich ein entsprechender Beitrag bei OS X Freeware. Danke dafür. [...]

  • M. Jordan // 16. September 2009 um 10:43

    Noch ein Tip für NTFS-3G und Truecrypt:

    Beide installieren MacFUSE, um Dateisysteme einzubinden. Wenn man in den Systemeinstellungen unter MacFUSE dann erlaubt auch Beta-Versionen von MacFUSE zu installieren (und dies tut) dann funktioniert TrueCrypt unter Umständen nicht mehr.

    Ansonsten bleiben bei den o.g. Problemen noch ein paar Möglichkeiten: File System CACHING ausschalten, File Name Normalization ausschalten. Ersteres ist wohl gerade bei Wechselplatten hilfreich, wenn man die XP-like einfach rauszieht, auch wenn OSX dann ernsthaft schimpft.

    Ach und noch was:
    „Meine Systemplatten betreibe ich damit am Mac natürlich nicht.“

    Ich kann mir kaum vorstellen, daß man auf dem Mac von NTFS booten kann und wenn doch – warum ?

  • Fabio // 15. September 2009 um 8:26

    Indirekt scheinst du recht zu haben. Ist in Snow Leopard integriert, aber deaktiviert. Vermutlich aus Lizenzgründen:
    http://www.macnews.de/news/118812

  • Fabio // 15. September 2009 um 6:25

    Wie kommst du darauf? Als Feature steht es nicht bei Snow Leopard und habe auch im Netz nichts dergleichen gefunden.
    Müsste man mal testen…

  • eiK // 15. September 2009 um 2:14

    Mit Snow Leopard braucht man NTFS-3G nicht mehr, da 10.6. das nun unterstützt, soweit ich weiss….

  • Daniel // 15. September 2009 um 11:54

    Aus meiner Erfahrung kann ich nur berichten, dass dieses Tool, wie auch das von Paragon, nur bedingt eignen. Gerade bei Tiff-Sequenzen, die ich von der internen HFS-Platte auf eine externe NTFS-Platte kopiert habe, hatte ich bei beiden Tools nach dem Kopieren einen Haufen defekter Dateien. Für ein professionelles Umfeld halte ich nicht viel von diesen Lösungen. Dann lieber eine Virtualisierungslösung oder Bootcamp.

  • Agl // 15. September 2009 um 11:31

    @ Nico: von WOLLEN kann hier gar keine Rede sein

    ]:-)>

  • Agl // 15. September 2009 um 11:17

    „Dies alles funktioniert so simpel und selbstverständlich, dass man sich ernsthaft fragt, warum OS X das nicht gleich von Haus aus beherrscht.“

    das wird wohl daran liegen, dass NTFS ein proprietäres Dateisystem ist . . . also Firmengeheimnis und damit:
    A) beschissen bzw aus dritter Hand dokumentiert (will sagen: kann mir schon vorstellen, dass sich Apple da nicht in die Nesseln setzen will)
    B) rechtlich fraglich ob sie das überhaupt dürfen (meines Wissens DARF zB iTunes aus genau diesem Grund wma-Dateien nicht unterstützen)

    wie dem auch sei: hatte bis jetzt Paragon NTFS bei mir laufen aber da das nicht NTFS-Partitionen erstellen kann (zumindest hab ich nicht rausgefunden wie) ist jetzt NTFS-3G im Test und macht sich bis jetzt super . . . auch wenn man unter Tiger, NTFS-Partitionen nicht über das Festplattendienstprogramm sondern nur mit dem TerminalProgramm diskutil erstellen kann.

    @ Martin: bei mir funktioniert Umbennen funktioniert bei mir super. Würde da echt mal eine Bugg-Meldung schreiben. Grundsätzlich hab ich schon ziemliches Vertrauen in den Treiber . . . ist immerhin der Standard NTFS-Treiber der meisten Linux-Distributionen.

  • Fabio // 14. September 2009 um 7:40

    Sinnvolle Aussage. Wenn du also mal kurz einen Stick oder eine externe Platte die gemeinsam genutzt wird oder auch einfach nur vom Kumpel an dein Mac hängen willst kaufst du dir Windows? Ich hab auch ein XP auf meinem Mac virtuell installiert. Um darunter zu testen. Aber das werfe ich sicher nicht an um mal ein NTFS Stick zu lesen oder so.

  • Nico // 14. September 2009 um 6:53

    Wenn man NTFS benutzen will, kann man sich auch gleich nen windows kaufen (wie ich).

  • Fabio // 14. September 2009 um 5:08

    Hättest mal was gesagt, das hab ich gleich nachdem ich mein Mac bekommen habe installiert um die Daten meiner Vista Installation auf den Mac zu bekommen. :)
    Lief dazu hier einwandfrei. Meine Systemplatten betreibe ich damit am Mac natürlich nicht.

  • MC // 14. September 2009 um 1:47

    Es gibt den NTFS-Treiber von Paragon. Der kostet ein wenig, aber das sollte der Umgang mit ganzen Partitionen auch wert sein.

  • Torsten // 14. September 2009 um 11:31

    Es ist OpenSource (wenn ich es richtig gelesen habe GPL), es wäre also prima, wenn Du das Problem dem Programmierer melden könntest, damit es gelöst werden kann (sofern es auf andere auch zutrifft).
    http://tuxera.com/forum/

  • Martin // 14. September 2009 um 10:21

    Ich habe gestern damit noch meine komplette Externe Platte zerschossen. Beim Umbenennen von Verzeichnissen behält er das Original noch bei, d.h. ich habe nachher 2 Order, die auf die selben Dateien zeigen. Sprich, löscht man aus dem einen Ordner etwas, ist es auch im anderen verschwunden. Genauso beim kopieren. Kopiere ich etwas an eine andere Stelle, und lösche das Original, sind beide Ordner weg. Öfters kommts auch mal einfach so zu einem Fehler, wonach der Ordner einfach „weg“ ist.

    Ich denke mal das ist nur ne Ausnahme mit meinen Problemen, aber vorsichtig sollte man mit so einem Tool dennoch sein.

    Zum Glück konnte ich mit NTFS Undelete aber nochmal alles wiederherstellen. Das Tool gibts leider nur für Windows, ist aber kostenlos und funktioniert wunderbar: http://ntfsundelete.com/
    Vielleicht läuft es auch in einer VirtualBox oder mit Bootcamp, das habe ich nicht ausprobiert.

Kommentar schreiben