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Smultron revisited - Textwrangler goodbye

28. April 2008 · 10 Comments

Hier habe ich noch vollmundig behauptet, einen Texteditor wechsle man nicht so schnell - und nun tue ich es wohl doch… Ein Blogeintrag bei Free Mac Software hat mich mal wieder zu Smultron geführt. Und nach wenigen Minuten war klar. Jetzt hat der Editor alles, was ich brauche…

Smultron Icon

Das wichtigste zuerst: in seiner aktuellen Version 3.5 läuft Smultron nur unter OS X 10.5, profitiert dafür aber z.B. von der Quicklook-Funktion. Mit der grundlegenden Überarbeitung des Interfaces ist der aktuelle Smultron nicht nur schicker als sein Vorgänger - es ist auch wesentlich eleganter als Textwrangler.

Smultron 3.5 Screen

Interessant: der direkte Vergleich mit Smultron 2.1.5:

Smultron 2.1.5 Screen

Sonst gilt grundsätzlich das im zitierten Beitrag gesagte. Die dort aufgeführten Nachteile sind größtenteils behoben, ich vermisse jetzt nur noch die Diff-Funktion und Code-Faltung. Dafür wartet Smultron nun mit Autocomplete für Befehle auf, hat eine sehr schöne erweiterte Suchfunktion und die bereits erwähnte Verwaltung von Codeschnipseln und Templates.

Das Handling ist insgesamt eleganter. Kurzum: ein (fast) perfekter Freeware-Editor.

Systemvoraussetzungen: OS X 10.5
Download: Smultron 3.5
Lizenz: Freeware (Spenden gern gesehen)

Categories: Freeware · Mac OS X · Webentwicklung
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10 responses so far ↓

  • T0mm1 // 29. April 2008 at 7:12

    Hehe - den habe ich zum Glück gleich nach meinem Switch im Oktober benutzt. Hab einfach einen, den ich gefunden habe ausprobiert und denke, dass ich da eine sehr gute Wahl getroffen habe :)

  • Chris // 29. April 2008 at 7:18

    Ich hab ganz am Anfang meiner “MAC”-Laufbahn Smultron getestet und damals hatte mich dieser Editor nicht wirklich überzeugt und so bin ich bei Textwrangler gelandet. Die neue, von Dir vorgestellte Smultron-Version, ist allerdings wirklich sehr gut.

    Am Besten finde ich, neben den bereits von Dir angesprochenen Features, dass ich endlich wieder nur die TAB-Taste drücken muss um mehrzeile Textblöcke “einzuschieben”. Mir ist sowieso vollkommen unerklärlich, wieso nahezu alle Editoren unter OS X das nicht beherrschen und stattdessen andere Tastenkombis verwenden!

    Herzlichen Dank, für diesen Artikel. Das neue Release, wäre wahrscheinlich spurlos an mir vorbeigegangen! :-)

  • frank // 29. April 2008 at 7:58

    Jaja, der Smultron ist schon sehr schön. Aber ich hänge immer noch mit Tiger im Netz herum und kann die aktuelle Version darum nicht testen. Gibt es denn mittlerweile die Möglichkeit, Textdateien direkt auf dem Server (FTP) zu bearbeiten? Das ist nämlich (für mich) das große Plus von TextWrangler.

  • Holger // 29. April 2008 at 8:38

    Nein, FTP und SFTP beherrscht er leider immer noch nicht. Aber ich habe mir einfach angewöhnt, Cyberduck als Filebrowser zu verwenden und mit einem knappen Apfel+K die Datei direkt im Editor - jetzt also in Smultron - zu öffnen. Das Speichern wird dann automatisch mit einem FTP-Upload verbunden.

    Theoretisch sollte es vielleicht sogar möglich sein, über die Verwaltung von “Befehlen”, von denen einige auf Terminal-Tools zugreifen, auch das Kommandozeilen-FTP einzubinden. Vielleicht gibts ja irgendwelche technisch versierteren Leser, die wissen, ob und wie so etwas geht.

  • noelboss // 29. April 2008 at 9:35

    Für mich ist (wenn auch keine Freeware) TextMate ungeschlagen. Und falls Ihr Files direkt auf dem Server öffnen wollt (egal ob Smultron oder TextMate oder was auch immer) kann ich euch MacFuse zusammen mit MacFusion empfehlen, damit könnt ihr FTP und SSH direkt im Finder mounten und es ist so, als wäre es eine normale externe Festplatte. Drag & Drop, Quicklook etc. Ansonsten auch Cyberduck…

  • philip // 29. April 2008 at 11:36

    ich finde bbedit übrigens auch sehr nett. gutes interface und auch ftp open/save funktion (@frank). oder passt das hier gar nicht rein weil nicht freeware?

  • donkey // 29. April 2008 at 6:31

    Ich verwende seit langem Taco und bin sehr zufrieden damit. Überprüft PHP und (X)HTML-Syntax (inkl. PHP-generiertes HTML), hat (rudimetäre) FTP-Funktionen und div. kleine Helferlein (Farben, Tabellen, Image-Map etc.). Für mich fast perfekt - und ebenfalls kostenlos.

  • evablis // 29. April 2008 at 7:33

    meiner einer zum Beispiel mag den SubEthaEdit sehr gern. Verwende noch die alte freeware Version die eben in Transmit oder Cyberduck eingebaut werden kann. Und wenn ich auch weniger dazu komme, die Funktion gemeinsam an einem Dokument zu arbeiten ist schon sehr reizvoll.

  • Faustus // 30. April 2008 at 11:40

    Ich bin schon lange sehr überzeugt von Smultron. Aber nach dem neuen hässlichen Icon jetzt auch noch so ein unattraktives Interface. Das vorige, dass Du hier ja als gewöhnungsbedürftig bezeichnet hast, fand ich immer schon besonders reizvoll. Schade.

  • Leuchttutm // 12. Mai 2008 at 12:11

    Ich bin inzwischen bei KomodoEdit gelandet und bin restlos begeistert - der hat alles was ich brauche: http://www.openkomodo.com/

    Weder mit Textwrangler noch mit Taco habe ich mich anfreunden können.

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