
Der Nutzen von Philip Dows Journler hat sich mir erst auf den zweiten Blick erschlossen. Wozu brauche ich ein Programm, in dem ich alle möglichen Notizen chronologisch sammeln und nach verschiedenen Suchkriterien wieder erschließen kann?
Was ich viel dringender brauche, ist ein Programm, in dem ich alle Aufgaben (neudeutsch: Todos) nach unterschiedlichen Projekten, Personen, Kontext etc. erfassen und sortiert wieder ausgeben und abhaken kann – kurzum: das, was die Angelsachsen GTD (”Getting Things Done”) nennen. Aber hoppla: genau dies kann Journler ja ganz vorzüglich!
Für jede Aufgabe erstelle ich einen Eintrag, gebe ihr eine Kategorie (=”Projekt”), gebe Ihr diverse Schlagworte (=”Bearbeiter” oder “Kontext”) und evtl. ein Label mit und schon habe ich ein neues Todo angelegt.
Natürlich gibt es einige Programme und Online-Tools, die dies ebenfalls beherrschen, aber keines von denen, die ich getestet habe, passt so genau.

Die besondere Stärke liegt in den “intelligenten Ordnern”, die – ähnlich wie bei iTunes – Einträge nach definierten Suchkriterien sammeln. Das besondere dabei: verschachtelte Ordner erben die Kriterien des übergeordneten Ordners. Sehr praktisch.
Die eigentliche Besonderheit, nämlich die sehr gute Integration der i-Programme, nutze ich zwar (noch) nicht, sie muss aber erwähnt werden. Per Drag & Drop kann ich Adressen, iTunes-Titel, Filme, Bilder aus iPhoto oder Safari-Bookmarks in die Einträge integrieren. Dass alle Einträge mittels Spotlight durchsuchbar sind, versteht sich. Außerdem kann ich sie per E-Mail versenden oder in einem Blog publizieren.
Jedenfalls stelle ich fest, dass ich immer häufiger wichtige Notizen zu den Todos speichere, und damit langsam dem ursprünglich beabsichtigten Zweck “Digitales Notizbuch” doch immer näher komme.
Das Programm ist Donationware, und ich habe selten so gerne gespendet…
Download: Journler 2.0.1
Systemvoraussetzungen: 10.4
Vielen Dank übrigens den “Kritikern”, die mich auf Journler gebracht haben.



17 Antworten bis hierher ↓
Christian // 16. April 2008 um 11:43
Übringens: Ab 2.6 wird Journler was kosten. Aber das Geld ist echt gut investiert.
Christian // 26. November 2007 um 6:30
@jacob lindethal
Macintosh HD:Users:>deinName<:Library:Application Support:Journler:Journler Entries
Es empfiehlt sich den kompletten Ordner “Journler” als Backup zu sichern, falls du das meinst. Mit Timemachine ist das natürlich überflüssig. Auch wenn man sonst ein Backupprogramm regelmäßig nutzt. Der Vorteil bei Timemachine ist nur, dass man sich nicht mehr drum kümmern muss, wenn man es einmal konfiguriert hat.
Jacob Lindenthal // 26. November 2007 um 6:11
Wo speichert Journler eigentlich die einzelnen Einträge aus den Ordnen?
Vokabeln lernen mit dem Mac « Ute & Christian’s Blog // 15. November 2007 um 9:01
[...] so gut, dass ich schon wegen denen nicht mehr zurück zu Windows gehen würde (z.B. Quicksilver!!!, Journler [...]
Bloggen mit Journler und Wordpress « R0b3r7’s Weblog // 9. Oktober 2007 um 7:48
[...] Eine ausführliche Beschreibung gibts unter anderem hier. [...]
Fromme Tipps « Ute & Christian’s Blog // 1. Oktober 2007 um 1:20
[...] Kommentieren, Lesen, Spreeblick, Tipps … im Umgang mit Blogs, die ich mir in meinem Journler (sehr cooles Programm! … leider nur für Mac) vor einiger Zeit festgehalten [...]
Ascari // 28. August 2007 um 7:56
Bin über dieses Programm im Zuge meiner Suche nach Blog Clients für den Mac gestolpert. Die Verbindung zu wordpress.com klappt prima. Allerdings ist mir nicht ganz klar, ob man damit bereits gepostete Beiträge nachträglich bearbeiten kann … Ist das jemandem von euch bekannt?
mirkot. // 22. Juli 2007 um 12:13
mittlerweile wird Journler auch als Donationware geführt
*elbview » Getting things done // 12. Juli 2007 um 1:23
[...] habe ich mir ein Moleskine besorgt. Da bin und bleib ich der Analog-Typ. Solche Applikation wie Journler oder iGTD sind ja ganz hübsch, aber leider nichts für mich. Da kritzel ich den lieber was [...]
Julius Firl // 3. Juli 2007 um 11:36
ich werds auch testen. hatte bis jetzt iGTD, ist aber nicht mein fall. keine intelligenten ordner. seltsames archiv verhalten und ständig updates wo was geändert wird, wo ich mich grad dran gewöhnt hab.
iGTD - schlanker Taskmanager « OS X Freeware - Kostenlose Mac-Software // 10. März 2007 um 9:24
[...] manage ich meine Tasks noch mit Journler. Aber vielleicht mache ich bald den Switch zu [...]
leonope // 11. Februar 2007 um 3:53
cooles tool, herzlichen Dank für den tipp…
Mac Professionell » Blog Archive » Ghost Action: Getting Things Done Software für den Mac // 9. Februar 2007 um 11:52
[...] am Mac, läuft aber dann ganz web2.0-gemäß mit Ruby on Rails). Update: Journler, LifeBalance (aus den [...]
JK // 25. Dezember 2006 um 2:14
Ich bin auf der Suche nach so einem Programm für Linux – kann mir jemand weiterhelfen?
Danke.
Blog der Familie Kaden » Blog Archive » Testeintrag aus Journler heraus in Wordpress // 13. September 2006 um 11:55
[...] freewareosx.wordpress.com…als-optimales-gtd-tool/ – Über diese Seite bin ich zu diesem Tool gekommen [...]
Lapidarium42 » Blog Archiv » Journler als GTD-Tool // 7. August 2006 um 8:14
[...] OS X Freeware » Blog Archive » Journler – digitales Notizbuch als optimales GTD-Tool : Der Nutzen von Philip Dows Journler hat sich mir erst auf den zweiten Blick erschlossen. Wozu brauche ich ein Programm, in dem ich alle möglichen Notizen chronologisch sammeln und nach verschiedenen Suchkriterien wieder erschließen kann? [...]
Nick Blume // 26. Juli 2006 um 10:26
Danke, ich teste es gerade… vielleicht wird es nützlich sein.